

Gedenkseite von Albert Einstein
Theoretischer Physiker (1879–1955); Entwickler der Relativitätstheorie sowie Nobelpreisgewinner 1922
Gedenkkerzen
2 Kerzen

Emoria entzündet eine Gedenkkerze im Gedenken an Albert Einstein.
Emoria
18. April 2026

Emoria entzündet eine Gedenkkerze zum Geburtstag von Albert Einstein.
Emoria
14. März 2026
Kondolenzbuch
0 Einträge
Erinnerungen
44 Erinnerungen

Albert Einstein writing on a blackboard in Pasadena (1931)

I did not say half of the shit you see on internet - Albert Einstein

Commemorative plaque for Albert Einstein at the home of his parents in Bad Buchau, Germany.

Archenhold-Sternwarte, 642-748

Memorial plaque, Albert Einstein, Bocksfeldstraße 9, Berlin-Wilhelmstadt, Germany

Memorial plaque, Albert Einstein, Haberlandstraße 8, Berlin-Schöneberg, Germany

Memorial plaque, Albert Einstein, Unter den Linden 6, Berlin-Mitte, Germany

Berlin memorial plaque, Albert Einstein, Ehrenbergstraße 33, Berlin-Dahlem, Germany

Pamětní deska – Albert Einstein. Praha, Staré Město čp. 551, Staroměstské náměstí 17.

Albert Einstein

Solvay conference 1927

Memorial plaque, Albert Einstein, Barbarossaplatz 5, Berlin-Schöneberg, Germany
Biografie
Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; gestorben am 18. April 1955 in Princeton, New Jersey) war einer der einflussreichsten Physiker der Moderne. Seine Arbeiten zur Spezialrelativität, zur Allgemeinen Relativität, zur Lichtquantenhypothese und zur statistischen Physik veränderten das Verständnis von Raum, Zeit, Gravitation, Licht und Materie. Zugleich wurde Einstein zu einer öffentlichen Figur des 20. Jahrhunderts: Wissenschaftler, Emigrant, Pazifist, politisch wacher Mahner und ein Mensch, dessen Bild bis heute für neugieriges Denken steht.
Herkunft, Schule und frühe Neugier
Albert Einstein wurde in Ulm geboren und wuchs vor allem in München auf. Seine Familie war jüdisch, aber nicht streng religiös geprägt. Früh interessierte er sich für Mathematik, Physik und technische Fragen. Nach einer schulisch unruhigen Jugend setzte er seine Ausbildung in der Schweiz fort, zunächst in Aarau und später am Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich. Diese Jahre waren wichtig, weil Einstein dort wissenschaftlich freier arbeiten konnte und Menschen kennenlernte, die sein weiteres Leben begleiteten.
Bern und das Jahr 1905
1902 erhielt Einstein eine Stelle am Eidgenössischen Amt für geistiges Eigentum in Bern. Die Arbeit am Patentamt gab ihm ein regelmäßiges Einkommen und ließ ihm zugleich Raum für eigene Forschung. In Bern entstand 1905 sein sogenanntes Annus mirabilis. In mehreren Arbeiten behandelte Einstein den photoelektrischen Effekt, die Brownsche Bewegung, die Spezielle Relativitätstheorie und die Beziehung zwischen Masse und Energie. Aus einem jungen Beamten ohne Universitätslehrstuhl wurde innerhalb weniger Jahre ein Physiker, dessen Ideen die Grundlagen seines Fachs verschoben.

Spezielle Relativität und Lichtquanten
Die Spezielle Relativitätstheorie stellte die Frage nach Zeit und Gleichzeitigkeit neu. Einstein zeigte, dass Messungen von Raum und Zeit vom Bewegungszustand abhängen und dass die Lichtgeschwindigkeit eine besondere Rolle spielt. In einer anderen Arbeit erklärte er den photoelektrischen Effekt mit der Annahme, dass Licht unter bestimmten Bedingungen in Energiepaketen auftritt. Gerade diese Arbeit wurde später für den Nobelpreis entscheidend. Einstein war damit nicht nur der Mann der Relativitätstheorie, sondern auch ein wichtiger Wegbereiter der Quantenphysik.
Berlin und die Allgemeine Relativität
1914 ging Einstein nach Berlin, wo er an der Preußischen Akademie der Wissenschaften arbeitete. Dort vollendete er 1915 die Allgemeine Relativitätstheorie. Sie beschrieb Gravitation nicht mehr als gewöhnliche Kraft, sondern als Wirkung der gekrümmten Raumzeit. Die Theorie war mathematisch anspruchsvoll und zunächst schwer zugänglich. Ihre Wirkung wuchs, als konkrete Vorhersagen geprüft werden konnten.
Die Sonnenfinsternis von 1919
Am 29. Mai 1919 beobachteten Expeditionen unter anderem unter Leitung von Arthur Eddington eine Sonnenfinsternis. Die Messungen stützten Einsteins Vorhersage, dass Licht im Gravitationsfeld der Sonne abgelenkt wird. Die Ergebnisse machten Einstein weltweit bekannt. Aus dem Fachphysiker wurde eine öffentliche Figur, über die Zeitungen auf der ganzen Welt berichteten. Der Ruhm war plötzlich, aber er beruhte auf einer überprüfbaren wissenschaftlichen Vorhersage.

Nobelpreis und internationale Anerkennung
1922 erhielt Einstein den Nobelpreis für Physik für das Jahr 1921. Ausgezeichnet wurde vor allem seine Erklärung des photoelektrischen Effekts. Diese Entscheidung zeigt, wie breit Einsteins wissenschaftliche Bedeutung war: Seine bekannteste Theorie war die Relativität, der Nobelpreis bezog sich aber auf eine Arbeit, die für die Entwicklung der Quantenphysik zentral wurde. In den 1920er-Jahren reiste Einstein viel, hielt Vorträge und wurde zu einem der sichtbarsten Wissenschaftler der Welt.

Exil in Princeton
Die Machtübernahme der Nationalsozialisten veränderte Einsteins Leben grundlegend. Als jüdischer Wissenschaftler, international bekannter Intellektueller und öffentlicher Gegner des Nationalismus kehrte er 1933 nicht nach Deutschland zurück. Er fand am Institute for Advanced Study in Princeton eine neue akademische Heimat. In den Vereinigten Staaten arbeitete er weiter, blieb aber auch politisch präsent. Er warnte vor Antisemitismus und autoritärem Denken und setzte sich für Bürgerrechte, internationale Verständigung und verantwortlichen Umgang mit wissenschaftlicher Macht ein.

Wissenschaft, Verantwortung und öffentliche Stimme
Einstein blieb zeitlebens eine unabhängige Stimme. 1939 unterzeichnete er den Brief an US-Präsident Franklin D. Roosevelt, der vor der Möglichkeit einer deutschen Atombombe warnte. Später setzte er sich gegen atomare Aufrüstung ein und sprach über die Verantwortung von Wissenschaftlern. Diese Haltung war nicht widerspruchsfrei, aber sie gehörte zu seinem späten Leben: Einstein verstand Forschung nicht als abgeschlossenen Raum, sondern als Teil einer Welt, in der Wissen politische Folgen haben konnte.
Privates Leben
Einstein war zweimal verheiratet: zuerst mit Mileva Marić, später mit Elsa Einstein. Aus der Ehe mit Mileva gingen die Söhne Hans Albert und Eduard hervor. Sein privates Leben war nicht frei von Spannungen, Distanz und schwierigen Entscheidungen. Für eine Erinnerung an Einstein ist wichtig, diese Seite nicht zu glätten, sie aber auch nicht stärker zu machen als sein wissenschaftliches und öffentliches Wirken. Sein Lebensweg war der eines außergewöhnlichen Denkers, aber auch der eines Menschen im 20. Jahrhundert, geprägt von Migration, Familie, Verlust und Verantwortung.
Vermächtnis
Albert Einstein starb am 18. April 1955 in Princeton. Sein Name bleibt mit der Relativitätstheorie, dem Nobelpreis, der modernen Physik und dem Bild des frei denkenden Wissenschaftlers verbunden. Sein Vermächtnis liegt nicht in einer einzelnen Formel. Es liegt in der Fähigkeit, scheinbar selbstverständliche Vorstellungen zu hinterfragen: Was ist Zeit? Was ist Licht? Was bedeutet Gravitation? Und welche Verantwortung trägt Wissen in einer gefährdeten Welt? Genau deshalb bleibt Einstein weit über die Physik hinaus eine der prägenden Persönlichkeiten der Moderne.

Lebensstationen
9 EreignisseGeboren in Ulm
1879Albert Einstein wird in Ulm im damaligen Königreich Württemberg geboren.
Erster Arbeitstag am Patentamt in Bern
1902Einstein beginnt als technischer Experte am Eidgenössischen Amt für geistiges Eigentum.
Erste Arbeit des Annus mirabilis
1905Einstein reicht seine Arbeit zum Lichtquant ein; sie wird später zentral für die Erklärung des photoelektrischen Effekts.
Feldgleichungen der Allgemeinen Relativität
1915In Berlin legt Einstein die endgültige Form seiner Gravitationsgleichungen vor.
Sonnenfinsternis bestätigt Vorhersage
1919Beobachtungen während einer Sonnenfinsternis stützen Einsteins Vorhersage zur Ablenkung von Licht.
Nobelpreis für Physik
1922Einstein erhält den Nobelpreis für Physik 1921, insbesondere für die Erklärung des photoelektrischen Effekts.
Ankunft im amerikanischen Exil
1933Einstein kommt in den Vereinigten Staaten an und baut sein Leben in Princeton neu auf.
US-Staatsbürgerschaft
1940Albert Einstein wird in Trenton, New Jersey, als amerikanischer Staatsbürger vereidigt.
Gestorben in Princeton
1955Albert Einstein stirbt im Alter von 76 Jahren in Princeton, New Jersey.
Traueranzeige
Noch keine Traueranzeige
Zu dieser Gedenkseite wurde noch keine Traueranzeige hochgeladen. Wenn du Angehörige:r bist und eine hochladen möchtest, kannst du dich als Inhaber dieser Gedenkseite registrieren und sie anschließend ergänzen.
Stammbaum
- Mileva Marić
- Hermann Einstein
- Pauline Koch
- Eduard Einstein
- Hans Albert Einstein
- Lieserl Einstein
- Maja Einstein
Albert Einstein. Für immer unvergessen.