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Gedenkseite von Bob Marley (geb. Robert Nesta Marley)
Bob Marley (geb. Robert Nesta Marley)

Gedenkseite von Bob Marley (geb. Robert Nesta Marley)

6. Feb. 1945 – 11. Mai 1981(36 Jahre)Sterbeort:Miami-Dade County, Florida

Jamaikanischer Sänger, Gitarrist und Songwriter

Gedenkkerzen

1 Kerze

Emoria entzündet eine Gedenkkerze im Gedenken an Bob Marley.

Emoria

11. Mai 2026

Kondolenzbuch

0 Einträge

Erinnerungen

44 Erinnerungen

Bob Marley tour cancelled

Bob Marley tour cancelled

Bob Marley by Neville Garrick

Bob Marley by Neville Garrick

Bob Marley

Bob Marley

Martha Velez and Bob Marley 1976 (Marley crop)

Martha Velez and Bob Marley 1976 (Marley crop)

Martha Velez and Bob Marley 1976 press photo

Martha Velez and Bob Marley 1976 press photo

Bob Marley performing in 1976 (cropped)

Bob Marley performing in 1976 (cropped)

Bob Marley performing in 1976

Bob Marley performing in 1976

Bob Marley in a press photo dated to 1977. Address on full photo is in the US. No copyright markings on the photo

Bob Marley in a press photo dated to 1977. Address on full photo is in the US. No copyright markings on the photo

Bob Marley performing at Dalymount Park, on 6 July 1980.

Bob Marley performing at Dalymount Park, on 6 July 1980.

Bob Marleyren argazkia

Bob Marleyren argazkia

Marley framed

Marley framed

Eight Track Museum (Roxbury, NY) exhibits

Eight Track Museum (Roxbury, NY) exhibits

Biografie

Geburtsort

Nine Mile

Verstorben in

Jackson Memorial Hospital

Todesursache

Malignes Melanom

Religion

Römisch-katholische Kirche des lateinischen Ritus

Beruf(4)

Singer-SongwriterSängerGitarristKomponist

Auszeichnungen(3)

Grammy Lifetime Achievement AwardRock and Roll Hall of FameStern auf dem Hollywood Walk of Fame

Partner(1)

Rita Marley

Ausbildung(1)

Stepney Primary and Junior High School

Bob Marley (* 6. Februar 1945 in Nine Mile, Jamaika; gestorben am 11. Mai 1981 in Miami, Florida) war ein jamaikanischer Sänger, Gitarrist und Songwriter. Er machte Reggae weltweit hörbar und verband Musik mit Rastafari, sozialer Erfahrung, panafrikanischem Denken und einer Sprache der Würde. Marley wurde zu einer globalen Figur, weil seine Songs zugleich einfach zugänglich und politisch aufgeladen waren: Sie handelten von Liebe, Armut, Befreiung, Unterdrückung, Spiritualität und der Hoffnung auf Zusammenhalt.

Bob Marley auf einem Pressfoto von 1976
Bob Marley auf einem Pressfoto von 1976. Foto: Dennis Morris / Island Records, Public domain, via Wikimedia Commons

Nine Mile, Trench Town und die Wailers

Marley wurde als Robert Nesta Marley im ländlichen Saint Ann Parish geboren und zog später nach Kingston. In Trench Town lernte er die Enge, Härte und Kreativität eines Stadtviertels kennen, das für seine Musik entscheidend wurde. Mit Peter Tosh und Bunny Wailer gründete er eine Gruppe, aus der The Wailers hervorgingen. Frühe Aufnahmen wie Simmer Down kamen aus Ska und Rocksteady, trugen aber bereits eine eigene soziale Dringlichkeit. Marley sang nicht von außen über Armut; er kam aus einer Welt, in der Musik Ausdruck, Arbeit und Ausweg zugleich war.

Reggae wird international

Der Vertrag mit Island Records Anfang der 1970er Jahre veränderte die Reichweite der Wailers. Catch a Fire und Burnin' brachten Reggae in ein internationales Albumformat, ohne seine jamaikanische Herkunft auszulöschen. Songs wie Get Up, Stand Up und I Shot the Sheriff verbanden Rhythmus mit Widerstand. Als Eric Clapton I Shot the Sheriff erfolgreich coverte, erreichte Marleys Songwriting ein Publikum, das Reggae bis dahin kaum wahrgenommen hatte.

Bob Marley 1976 lachend mit Gitarre auf der Bühne
Bob Marley bei einem Auftritt 1976. Foto: David Melhado / Island Records, Public domain, via Wikimedia Commons

Rastafari, Politik und Öffentlichkeit

Marleys Musik war eng mit Rastafari verbunden. Diese Verbindung gab seinen Songs eine religiöse, historische und politische Tiefe, die über Pop-Unterhaltung hinausging. In Jamaika traf seine Musik auf eine Zeit starker politischer Spannungen. 1976 wurde auf Marley, Rita Marley und weitere Menschen in seinem Umfeld geschossen. Zwei Tage später trat er dennoch beim Smile Jamaica Concert auf. Danach lebte er zeitweise in London, wo Exodus entstand. Das Album bündelte Exil, Bewegung, Glauben und Sehnsucht in Songs, die weltweit verstanden wurden.

One Love und die späten Jahre

1978 kehrte Marley nach Jamaika zurück und trat beim One Love Peace Concert in Kingston auf. Der Moment, in dem er Premierminister Michael Manley und Oppositionsführer Edward Seaga symbolisch zusammenführte, wurde zu einem der bekanntesten Bilder seiner politischen Bedeutung. Marley war kein Parteipolitiker. Seine Kraft lag darin, musikalische Autorität in einen Raum zu bringen, in dem viele Menschen nach Frieden, Stolz und Orientierung suchten. Mit Survival und Uprising wurde diese Verbindung von Musik und Haltung noch klarer.

Bob Marley 1980 live mit Gitarre in Dublin
Bob Marley live im Dalymount Park in Dublin, 6. Juli 1980. Foto: Eddie Mallin, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Uprising und Redemption Song

1977 wurde bei Marley ein akrales lentiginöses Melanom diagnostiziert, eine seltene Form von Hautkrebs. Er arbeitete weiter, nahm auf, tourte und stand noch 1980 auf großen Bühnen. Redemption Song wirkt in diesem Zusammenhang besonders konzentriert: reduziert, ruhig und getragen von der Frage nach geistiger Freiheit. Der Song zeigt, dass Marleys Wirkung nicht nur aus Groove und Bühnenenergie kam, sondern auch aus der Klarheit weniger Worte und einer Stimme, die Verletzlichkeit nicht versteckte.

Abschied

Bob Marley starb am 11. Mai 1981 in Miami. Er wurde 36 Jahre alt. Seine weltweite Bedeutung wuchs weiter: Legend machte viele seiner Songs generationenübergreifend präsent, 1994 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, 2001 erhielt er den Grammy Lifetime Achievement Award. Marleys Vermächtnis liegt nicht nur in berühmten Refrains. Es liegt in der Verbindung von jamaikanischer Musik, politischem Bewusstsein und einer spirituellen Sprache, die Menschen weit über Herkunft und Zeit hinaus erreicht.

Lebensstationen

20 Ereignisse

Geboren in Nine Mile

1945

Robert Nesta Marley wird im ländlichen Saint Ann Parish auf Jamaika geboren.

Erste Singles

1962

Marley nimmt frühe Songs wie Judge Not auf und sammelt erste Studioerfahrung.

The Wailers

1963

Mit Peter Tosh und Bunny Wailer entsteht die Gruppe, aus der The Wailers hervorgehen.

Simmer Down

1964

Simmer Down wird in Jamaika ein wichtiger früher Erfolg der Wailers.

Heirat mit Rita Marley

1966

Bob Marley heiratet Rita Anderson, die später selbst Teil seines musikalischen Umfelds wird.

Vertrag mit Island Records

1972

Der Vertrag mit Island Records öffnet Bob Marley and the Wailers den internationalen Markt.

Catch a Fire

1973

Das Album macht die Wailers außerhalb Jamaikas sichtbarer und verbindet Reggae mit internationaler Albumkultur.

I Shot the Sheriff

1974

Eric Claptons Version von I Shot the Sheriff macht Marleys Songwriting einem noch größeren Publikum bekannt.

Live! und No Woman, No Cry

1975

Die Live-Version von No Woman, No Cry wird zu einem seiner bekanntesten Aufnahmen.

Rastaman Vibration

1976

Das Album stärkt Marleys internationale Stellung und bringt seine Rastafari geprägte Sprache in die Popwelt.

Smile Jamaica

1976

Zwei Tage nach einem Angriff auf ihn und Menschen in seinem Umfeld tritt Marley beim Smile Jamaica Concert auf.

Exodus

1977

Im Londoner Exil entsteht Exodus, eines seiner zentralen Alben.

One Love Peace Concert

1978

Marley tritt in Kingston auf und bringt Michael Manley und Edward Seaga symbolisch auf eine Bühne.

Survival

1979

Survival verbindet Reggae mit panafrikanischen und antikolonialen Themen.

Uprising

1980

Uprising erscheint mit Songs wie Could You Be Loved und Redemption Song.

Letztes Konzert

1980

Marley spielt sein letztes Konzert in Pittsburgh.

Gestorben in Miami

1981

Bob Marley stirbt im Alter von 36 Jahren in Miami.

Legend

1984

Die Kompilation Legend trägt Marleys Musik zu einem neuen weltweiten Publikum.

Rock and Roll Hall of Fame

1994

Bob Marley wird in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Grammy Lifetime Achievement Award

2001

Marley wird posthum mit dem Grammy Lifetime Achievement Award geehrt.

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Bob Marley (geb. Robert Nesta Marley). Für immer unvergessen.