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Gedenkseite von Bruce Lee
Bruce Lee

Gedenkseite von Bruce Lee

27. Nov. 1940 – 20. Juli 1973(32 Jahre)Sterbeort:Lake View Cemetery, King County

Chinesisch-amerikanischer Schauspieler und Kampfkünstler

Emoria erinnert an Bruce Lee· 20.07.2026

Gedenkkerzen

1 Kerze

Emoria entzündet eine Gedenkkerze im Gedenken an Bruce Lee.

Emoria

20. Juli 2026

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🕯️ Todestag

Bruce Lee的星星.

Bruce Lee的星星.

Linda Lee Cadwell

Linda Lee Cadwell

Statue of Bruce Lee

Statue of Bruce Lee

Avenue of Stars Hong Kong Bruce Lee Statue

Avenue of Stars Hong Kong Bruce Lee Statue

Bruce Lee wall painting. en:Tbilisi, Georgia

Bruce Lee wall painting. en:Tbilisi, Georgia

Avenue of Stars (Bruce Lee)

Avenue of Stars (Bruce Lee)

Statue by Cao Chong-en of the movie star and Chinese martial artist Bruce Lee on the Avenue of Stars of Hong Kong

Statue by Cao Chong-en of the movie star and Chinese martial artist Bruce Lee on the Avenue of Stars of Hong Kong

Picture of Bruce and Brandon Lee's grave took in Seattle, August 2005.

Picture of Bruce and Brandon Lee's grave took in Seattle, August 2005.

Picture of Bruce Lee's grave took in Seattle, August 2005.

Picture of Bruce Lee's grave took in Seattle, August 2005.

Statue of the movie star Bruce Lee on the Avenue of Stars of Hong Kong

Statue of the movie star Bruce Lee on the Avenue of Stars of Hong Kong

HK Star Bruce Lee 16

HK Star Bruce Lee 16

Leemass

Leemass

Biografie

Geburtsort

San Francisco Chinese Hospital, San Francisco

Sterbeort

Lake View Cemetery, King County

Verstorben in

Kowloon Tong

Nationalität

Britisch-Hongkong

Todesursache

Hirnödem

Auszeichnungen(2)

Partner(1)

Linda Lee Cadwell

Ausbildung(2)

University of WashingtonSeattle Central College

Bruce Lee (* 27. November 1940 in San Francisco; gestorben am 20. Juli 1973 in Hongkong) war ein Schauspieler, Kampfkünstler, Regisseur und Choreograf. Geboren wurde er als Lee Jun-fan; berühmt wurde er unter einem Namen, der für Tempo, Körperbeherrschung und eine neue Bildsprache des Actionkinos steht. Seine Karriere dauerte nur wenige Jahre auf Weltmaßstab, veränderte aber nachhaltig, wie Kampfkünste im Film gezeigt wurden und wie asiatische Hauptfiguren im internationalen Kino wahrgenommen werden konnten.

Bruce Lee in einer Presseaufnahme von 1973
Bruce Lee in einer Presseaufnahme von 1973. Foto: National General Pictures, Public domain, via Wikimedia Commons

Zwischen San Francisco und Hongkong

Lee wurde in San Francisco geboren, wuchs aber in Hongkong auf. Sein Vater Lee Hoi-chuen war ein bekannter Kantonesisch-Opernstar, und Bruce Lee stand früh vor der Kamera. Als Kind und Jugendlicher spielte er in zahlreichen Hongkonger Filmen, oft in Rollen, die Unruhe, Trotz und Beweglichkeit verlangten. Gleichzeitig trainierte er Kampfkunst und Tanz; 1958 gewann er die Hong Kong Cha-Cha Championship. Diese Verbindung aus Rhythmus, Balance und Präzision blieb später in seinen Kämpfen sichtbar.

Seattle, Training und eigene Schule

1959 ging Lee in die Vereinigten Staaten und lebte zunächst in Seattle. Er studierte an der University of Washington, arbeitete, trainierte und eröffnete während dieser Jahre das Jun Fan Gung Fu Institute. Sein Unterricht war nicht auf eine abgeschlossene Tradition reduziert. Lee verglich Bewegungen, verwarf starre Formen und suchte nach direkter Wirkung. Diese Haltung war für sein späteres Denken entscheidend: Kampfkunst sollte für ihn keine Sammlung von Posen sein, sondern ein lebendiger Prozess.

Kato und Jeet Kune Do

Eine Vorführung beim Long Beach International Karate Tournament machte Lee in der amerikanischen Kampfsportszene bekannt. 1966 spielte er Kato in The Green Hornet. Die Serie lief nur kurz, doch Lees Präsenz blieb haften: seine Bewegungen waren schneller, knapper und präziser als vieles, was amerikanisches Fernsehen damals zeigte. 1967 gab er seiner eigenen Kampfkunst den Namen Jeet Kune Do, der oft als Weg der abfangenden Faust übersetzt wird. Dahinter stand kein starres System, sondern der Anspruch auf Einfachheit, Direktheit und persönliche Ausdruckskraft.

Hongkong und der Durchbruch

Hollywood bot Lee zunächst kaum passende Hauptrollen. 1971 kehrte er nach Hongkong zurück und unterschrieb bei Golden Harvest. The Big Boss wurde ein großer Kassenerfolg, Fist of Fury übertraf ihn noch einmal. In diesen Filmen war Lee nicht nur ein Darsteller mit schnellen Techniken. Er brachte Zorn, Disziplin, Humor und moralische Spannung in eine Form, die das Publikum sofort verstand. Seine Kämpfe waren choreografiert, wirkten aber nicht wie Dekoration; sie erzählten, was die Figur unter Druck setzte.

Regie, Kontrolle und Enter the Dragon

Mit Raymond Chow gründete Lee Concord Productions. Für The Way of the Dragon schrieb er das Drehbuch, führte Regie und spielte die Hauptrolle. Das berühmte Duell mit Chuck Norris im Kolosseum zeigte, wie genau Lee Rhythmus, Raum und Blickführung kontrollierte. Danach entstand Enter the Dragon, eine Koproduktion aus Hongkong und den USA. Der Film verband Lee mit einem internationalen Markt und wurde nach seiner Veröffentlichung zu einem weltweiten Erfolg. Er machte sichtbar, dass Actionkino nicht nur exotische Kulisse oder Nebenrolle sein musste, sondern von einer asiatischen Hauptfigur getragen werden konnte.

Bruce-Lee-Statue an der Avenue of Stars in Hongkong
Bruce-Lee-Statue an der Avenue of Stars in Hongkong. Foto: BRUCELEE3, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

Abschied

Bruce Lee starb am 20. Juli 1973 in Hongkong. Er wurde 32 Jahre alt. Die offizielle Ursache wurde als Hirnschwellung im Zusammenhang mit einer Reaktion auf ein Schmerzmittel angegeben; spätere Spekulationen ändern nichts an den belegten Stationen seines Werks. Lee verband Training, Film, Philosophie und Körperbild so eng, dass daraus eine neue Vorstellung von Action entstand. Seine Wirkung reicht bis heute in Kampfsport, Popkultur, Choreografie und die Geschichte asiatischer Sichtbarkeit im Weltkino.

Lebensstationen

19 Ereignisse

Geboren in San Francisco

1940

Lee Jun-fan, später weltweit bekannt als Bruce Lee, wird in San Francisco geboren.

Frühe Filmrollen in Hongkong

1948

Als Kind und Jugendlicher tritt Lee in Hongkonger Filmen auf.

Cha-Cha-Titel in Hongkong

1958

Lee gewinnt die Hong Kong Cha-Cha Championship und verbindet Bewegung, Rhythmus und Körperkontrolle.

Umzug nach Seattle

1959

Lee geht in die Vereinigten Staaten und lebt zunächst in Seattle.

University of Washington

1961

Lee studiert in Seattle und baut dort sein Training weiter aus.

Jun Fan Gung Fu Institute

1962

Während seiner Universitätszeit gründet Lee ein eigenes Trainingsinstitut.

Long Beach Demonstration

1964

Bei einem Karate-Turnier in Long Beach macht Lee mit einer Vorführung auf sich aufmerksam.

Heirat mit Linda Emery

1964

Bruce Lee heiratet Linda Emery.

The Green Hornet

1966

Als Kato wird Lee im amerikanischen Fernsehen bekannt.

Jeet Kune Do

1967

Lee prägt den Namen Jeet Kune Do für seine eigene Kampfkunst und Philosophie.

Marlowe

1969

Eine kurze, markante Filmrolle zeigt Lee einem breiteren Kinopublikum in den USA.

Rückkehr nach Hongkong

1971

Lee findet in Hongkong die Filmrollen, die ihm Hollywood zunächst nicht gab.

The Big Boss

1971

Der Film wird in Hongkong und Asien ein großer Erfolg.

Fist of Fury

1972

Lee bestätigt seinen Kassenerfolg und prägt das moderne Kung-Fu-Kino weiter.

Concord Productions

1972

Mit Raymond Chow gründet Lee eine eigene Produktionsfirma.

The Way of the Dragon

1972

Lee schreibt, inszeniert und spielt den Film, dessen Kolosseum-Duell berühmt wird.

Gestorben in Hongkong

1973

Bruce Lee stirbt im Alter von 32 Jahren in Hongkong.

Enter the Dragon

1973

Der Film erscheint in Hongkong kurz nach Lees Tod und macht ihn weltweit zum Kinostar.

California Hall of Fame

2015

Bruce Lee wird posthum in die California Hall of Fame aufgenommen.

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Stammbaum

  • Lee Hoi-chuen
  • Grace Ho
  • Brandon Lee
  • Phoebe Lee
  • Peter Lee Jung-sum

Ruhestätte

Lake View Cemetery

Seattle

Zum Friedhof

Bruce Lee. Für immer unvergessen.