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Gedenkseite von Diego Maradona (geb. Diego Armando Maradona)
Diego Maradona (geb. Diego Armando Maradona)

Gedenkseite von Diego Maradona (geb. Diego Armando Maradona)

30. Okt. 1960 – 25. Nov. 2020(60 Jahre)Sterbeort:Dique Luján, Partido Tigre

Argentinischer Fußballspieler und -trainer

Gedenkkerzen

Kondolenzbuch

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Erinnerungen

16 Erinnerungen

Mackolik.com simgesi

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Лопырева, Роналдиньо и Марадона. В Москве прошла жеребьевка ЧМ-2018

Лопырева, Роналдиньо и Марадона. В Москве прошла жеребьевка ЧМ-2018

Diego Maradona in his debut with Argentina, vs Hungary in Buenos Aires, friendly.

Diego Maradona in his debut with Argentina, vs Hungary in Buenos Aires, friendly.

Diego Maradona scoring his goal with the "hand of God".

Diego Maradona scoring his goal with the "hand of God".

A young Diego Maradona during an interview with journalist Juan José Panno for El Gráfico magazine.

A young Diego Maradona during an interview with journalist Juan José Panno for El Gráfico magazine.

Maradona salutes the crowd at San Paolo Stadium during his presentation in Naples.

Maradona salutes the crowd at San Paolo Stadium during his presentation in Naples.

Diego Maradona and Mario Kempes, playing for FC Barcelona and Valencia CF, respectively.

Diego Maradona and Mario Kempes, playing for FC Barcelona and Valencia CF, respectively.

Diego Maradona celebrating his second goal scored to England during the 1986 FIFA World Cup.

Diego Maradona celebrating his second goal scored to England during the 1986 FIFA World Cup.

Maradona eg 3203

Maradona eg 3203

Diego Maradona celebrates his goal v. Italy at the 1986 FIFA World Cup in Mexico.

Diego Maradona celebrates his goal v. Italy at the 1986 FIFA World Cup in Mexico.

Диего Марадона

Диего Марадона

Diego Maradona

Diego Maradona

Biografie

Auszeichnungen(4)

Adidas Golden BallChampion des championsFIFA Player of the Centurydiamond Konex award

Partner(1)

Claudia Villafañe

Diego Maradona (* 30. Oktober 1960 in Lanús, Provinz Buenos Aires; gestorben am 25. November 2020 in Tigre, Provinz Buenos Aires) war ein argentinischer Fußballspieler und Trainer. Er führte Argentinien 1986 zum Weltmeistertitel, machte den SSC Napoli zur Macht im italienischen Fußball und wurde zu einer Figur, in der Sport, Herkunft, Stolz, Widerspruch und öffentliche Überforderung eng beieinander lagen. Maradona war kein glatter Held. Gerade deshalb blieb er für viele Menschen so nah: ein außergewöhnlicher Spieler aus einfachen Verhältnissen, dessen Größe und Verletzlichkeit immer gleichzeitig sichtbar waren.

Diego Maradona jubelt bei der Weltmeisterschaft 1986 im argentinischen Trikot
Diego Maradona nach seinem Tor gegen Italien bei der Weltmeisterschaft 1986. Foto: unbekannt / El Gráfico, Public domain, via Wikimedia Commons

Villa Fiorito und der frühe Aufstieg

Maradona wuchs in Villa Fiorito am Rand von Buenos Aires auf. Fußball war dort nicht nur Spiel, sondern Möglichkeit: ein Ball, ein Platz, ein Talent, das gesehen werden konnte. Als Kind spielte er für Las Cebollitas, die Jugendmannschaft von Argentinos Juniors. 1976 debütierte er kurz vor seinem 16. Geburtstag in der ersten Liga. Schon damals war zu erkennen, was ihn später einzigartig machte: Ballkontrolle auf engem Raum, Balance trotz Fouls, ein niedriger Körperschwerpunkt und ein Blick für den Moment, in dem ein Spiel kippt.

Boca, Barcelona und der Weg nach Europa

1981 wechselte Maradona zu Boca Juniors und wurde in Buenos Aires endgültig zur Projektionsfigur. Ein Jahr später ging er zum FC Barcelona. Dort gewann er 1983 die Copa del Rey, doch Verletzungen, Konflikte und die Härte des europäischen Fußballs machten die Zeit schwierig. Barcelona war wichtig, aber nicht der Ort, an dem Maradonas Legende ihre endgültige Form fand. Dieser Ort wurde Neapel.

Diego Maradona winkt bei seiner Vorstellung im Stadio San Paolo in Neapel
Diego Maradona bei seiner Vorstellung im Stadio San Paolo in Neapel, 5. Juli 1984. Foto: unbekannt / El Gráfico, Public domain, via Wikimedia Commons

Napoli

Als Maradona 1984 beim SSC Napoli vorgestellt wurde, war das mehr als ein Transfer. Neapel sah in ihm einen Spieler, der den Süden Italiens gegen die reichen, mächtigen Vereine des Nordens sichtbar machen konnte. Mit Maradona gewann Napoli 1987 erstmals die Serie A, dazu die Coppa Italia. 1989 folgte der UEFA-Cup, 1990 ein weiterer Scudetto. Seine Bedeutung lag nicht nur in Toren und Vorlagen. Er gab einem Verein und einer Stadt das Gefühl, dass sie gegen die Ordnung des italienischen Fußballs bestehen konnten.

Mexiko 1986

Die Weltmeisterschaft 1986 wurde Maradonas größtes Turnier. Er war Kapitän, Taktgeber und Mittelpunkt einer argentinischen Mannschaft, die stark war, aber ohne ihn nicht dieselbe Sprache gesprochen hätte. Gegen England im Viertelfinale fielen innerhalb weniger Minuten zwei Tore, die bis heute nicht voneinander zu trennen sind: zuerst das irreguläre Handtor, danach ein Sololauf über das halbe Feld, bei dem Maradona mehrere Gegenspieler und den Torwart umspielte. Das eine Tor bleibt ein Regelbruch, das andere ein Moment fast unwirklicher Körperbeherrschung. Zusammen zeigen sie, warum Maradona so schwer einzuordnen ist.

Diego Maradona jubelt nach seinem zweiten Tor gegen England bei der WM 1986
Diego Maradona jubelt nach seinem zweiten Tor gegen England im WM-Viertelfinale 1986. Foto: Dani Yako / Clarín, Public domain, via Wikimedia Commons

Weltmeister und Symbolfigur

Argentinien gewann das Finale gegen Deutschland mit 3:2, Maradona erhielt den Goldenen Ball als bester Spieler des Turniers. Der Titel wirkte weit über den Sport hinaus. Für Argentinien, nur wenige Jahre nach der Militärdiktatur und dem Falklandkrieg, wurde Maradona zu einer Figur nationaler Erleichterung und Selbstbehauptung. Diese Bedeutung machte ihn groß, aber sie machte ihn auch schwer belastbar. Wo Maradona spielte, wurde Fußball schnell zu Politik, Klassenfrage, Mythos und persönlicher Erwartung zugleich.

Brüche, Sperren und späte Rollen

Maradonas Karriere hatte tiefe Brüche. 1991 endete seine Napoli-Zeit nach einem positiven Kokaintest und einer 15-monatigen Sperre. Bei der WM 1994 wurde er nach einem positiven Test auf Ephedrin ausgeschlossen. Diese Episoden gehören nicht als Randnotiz, sondern als Teil der Wahrheit zu seiner Geschichte. Sie zeigen einen Spieler, der unter Ruhm, Druck, Abhängigkeiten und öffentlicher Vereinnahmung litt. Maradona spielte später noch für Sevilla, Newell's Old Boys und Boca Juniors, beendete 1997 seine Profikarriere und blieb danach als Trainer, Kommentator und öffentliche Figur präsent. Von 2008 bis 2010 trainierte er die argentinische Nationalmannschaft.

Abschied

Diego Maradona starb am 25. November 2020 in Tigre, nachdem er wenige Wochen zuvor wegen eines Blutgerinnsels am Gehirn operiert worden war. Er wurde 60 Jahre alt. Sein Tod löste in Argentinien, in Neapel und weit darüber hinaus Trauer aus; zugleich wurden Fragen nach seiner medizinischen Betreuung juristisch aufgearbeitet. Maradonas Vermächtnis bleibt deshalb nicht einfach Jubel. Es ist die Erinnerung an einen Spieler von seltener Begabung, an einen Körper, der Fußball in Bewegung übersetzte, und an einen Menschen, der von dem Mythos, den er selbst geschaffen hatte, auch beschädigt wurde.

Lebensstationen

21 Ereignisse

Geboren in Lanús

1960

Diego Armando Maradona wird in der Provinz Buenos Aires geboren und wächst in Villa Fiorito auf.

Las Cebollitas

1969

Als Kind spielt Maradona für die Jugendmannschaft Las Cebollitas von Argentinos Juniors.

Debüt bei Argentinos Juniors

1976

Kurz vor seinem 16. Geburtstag debütiert Maradona in der ersten argentinischen Liga.

Debüt für Argentinien

1977

Maradona spielt erstmals für die argentinische Nationalmannschaft.

Junioren-Weltmeister

1979

Mit Argentiniens U20-Auswahl gewinnt Maradona die Junioren-Weltmeisterschaft in Japan.

Wechsel zu Boca Juniors

1981

Maradona schließt sich Boca Juniors an und wird in Buenos Aires zum Idol.

FC Barcelona

1982

Maradona wechselt nach Spanien zum FC Barcelona.

Copa del Rey

1983

Mit Barcelona gewinnt Maradona den spanischen Pokal.

Vorstellung in Neapel

1984

Maradona wird im Stadio San Paolo als neuer Spieler des SSC Napoli präsentiert.

Zwei Tore gegen England

1986

Im WM-Viertelfinale erzielt Maradona das irreguläre Handtor und kurz darauf einen der berühmtesten Sololäufe der Fußballgeschichte.

Weltmeister in Mexiko

1986

Argentinien gewinnt das WM-Finale gegen Deutschland; Maradona wird als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Erster Scudetto mit Napoli

1987

Napoli gewinnt mit Maradona erstmals die italienische Meisterschaft.

UEFA-Cup-Sieg

1989

Napoli gewinnt den UEFA-Cup und bestätigt seinen internationalen Aufstieg.

Zweiter Scudetto mit Napoli

1990

Napoli wird erneut italienischer Meister.

WM-Finale in Rom

1990

Maradona führt Argentinien wieder ins WM-Finale, verliert aber gegen Deutschland.

Sperre nach Dopingtest

1991

Nach einem positiven Kokaintest wird Maradona für 15 Monate gesperrt.

Ende der WM 1994

1994

Nach einem positiven Test auf Ephedrin endet Maradonas letzte Weltmeisterschaft vorzeitig.

Letztes Profispiel

1997

Maradona bestreitet sein letztes Pflichtspiel für Boca Juniors.

Nationaltrainer Argentiniens

2008

Maradona übernimmt die argentinische Nationalmannschaft als Trainer.

Gestorben in Tigre

2020

Diego Maradona stirbt im Alter von 60 Jahren in der Provinz Buenos Aires.

Stadion in Neapel umbenannt

2020

Das frühere Stadio San Paolo erhält den Namen Stadio Diego Armando Maradona.

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Stammbaum

Ruhestätte

Jardín Bella Vista

Buenos Aires Province

Zum Friedhof

Diego Maradona (geb. Diego Armando Maradona). Für immer unvergessen.