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Gedenkseite von Dolly Parton
Dolly Parton

Gedenkseite von Dolly Parton

19. Jan. 1946 – 25. Aug. 2026(80 Jahre)Sterbeort:Nashville, Davidson County

US-amerikanische Country-Sängerin und Schauspielerin

Gedenkkerzen

35 Kerzen

“Du warst die Beste!!!”

Horst Zahn

28. August 2026

“Nun ist sie über die Regenbogenbrücke in den Himmel gegangen! Möge sie in Frieden ruhen!”

Alexa Wagner

28. August 2026

“So ein toller Mensch hat jetzt seine Flügel”

Nicole Ho

28. August 2026

“Liebe Dolly! hoffentlich kann ich auch mal deiner Dollywood park besuchen, und ein kleines Stück von deinem Leben und wirken sehen und Erleben. Danke das du hir auf Erden warst und uns soviel Lieder, und Filme Geschenkt hast! Gott möge dich an der Schwell abholen und sicher in den Himmel zu ihn und meinen lieben führen. Die alle grosse Fans von dir und deiner Musik sind! Mit ganz lieben Grüßen dein Alexander aus Österreich🥰🤠”

Alexander G.

27. August 2026

“Ich liebe Ihre Lieder und Filme ... Werde Sie vermissen.”

Monika P.

26. August 2026

“R.I.P”

Manfred

26. August 2026

Ohne Nachricht

Michelle

26. August 2026

Ohne Nachricht

Uve Arp

26. August 2026

Ohne Nachricht

Wolfram L.

26. August 2026

Ohne Nachricht

Marion Betten

26. August 2026

“🖤😪🥀🙏”

Nataša Jaklič

26. August 2026

Ohne Nachricht

Esther

26. August 2026

12 von 35 Kerzen

Kondolenzbuch

1 Eintrag

Die größte Country Sängerin aller Zeiten! Möge Sie Ihre Ruhe finden! Danke für tolle Lieder und Auftritte !!!❤️❤️❤️

28. August 2026

— Horst Zahn

Freund/in

Erinnerungen

19 Erinnerungen

Von Emoria geteilt

Dolly Parton

Bei den Peabody Awards, 2022

Bei den Peabody Awards, 2022

In der Lanxess-Arena

In der Lanxess-Arena

Mit dem Applause Award für Dollywood

Mit dem Applause Award für Dollywood

Die Geehrten der Kennedy Center Honors

Die Geehrten der Kennedy Center Honors

Auf der Bühne der Grand Ole Opry

Auf der Bühne der Grand Ole Opry

Mit Sylvester Stallone bei der Benefizvorführung von „Der Senkrechtstarter“

Mit Sylvester Stallone bei der Benefizvorführung von „Der Senkrechtstarter“

Im Kahala Hilton Hotel, 1983

Im Kahala Hilton Hotel, 1983

Im Kahala Hilton Hotel, 1983

Im Kahala Hilton Hotel, 1983

Mit Carol Burnett

Mit Carol Burnett

Das Label der US-Single „I Will Always Love You“, 1974

Das Label der US-Single „I Will Always Love You“, 1974

Das Label der US-Single „Jolene“, 1973

Das Label der US-Single „Jolene“, 1973

Anzeige für ein Duett-Album mit Porter Wagoner, 1971

Anzeige für ein Duett-Album mit Porter Wagoner, 1971

Biografie

Beruf(21)

GitarristinCountry-SängerinSchauspielerinSinger-SongwriterinBanjospielerinAutobiografGeschäftsfrauFernsehschauspielerinMultiinstrumentalistinCountry-MusikerinMusikproduzentinSprecherinFilmproduzentinDrehbuchautorinKomponistinFilmschauspielerinAufnahmekünstlerinSängerinPhilanthropInstrumentalmusikerinUnternehmerin

Auszeichnungen(9)

National Medal of ArtsGrammy Lifetime Achievement AwardAmerican Music Award for Favorite Country AlbumCMA-Preis/Entertainer des JahresGrammy Award for Best Female Country Vocal PerformanceGrammy Award for Best Country SongFavorite Country SingleGrammy Award for Best Country Performance by a Duo or Group with VocalsGrammy Award for Best Country Collaboration with Vocals

Partner(1)

Carl Thomas Dean

Dolly Rebecca Parton (* 19. Januar 1946 in Pittman Center, Tennessee; gestorben am 25. August 2026 in Nashville, Tennessee) war eine US-amerikanische Sängerin, Songschreiberin, Schauspielerin und Unternehmerin. Sie wuchs als viertes von zwölf Kindern in ärmlichen Verhältnissen in den Smoky Mountains auf und wurde zu einer der prägenden Stimmen der Countrymusik. Mehr als 3.000 Lieder stammen aus ihrer Feder, darunter Coat of Many Colors, Jolene, 9 to 5 und I Will Always Love You. Sie wurde 80 Jahre alt.

Ein Kind der Smoky Mountains

Dolly Parton kam im Januar 1946 in Pittman Center zur Welt, als viertes Kind von Robert Lee Parton und Avie Lee Owens. Der Vater arbeitete als Farmer und Tagelöhner und lernte zeit seines Lebens weder lesen noch schreiben. Die Mutter, die bis zu ihrem 35. Lebensjahr zwölf Kinder zur Welt brachte, kannte die alten Balladen, die Einwanderer von den Britischen Inseln in die südlichen Appalachen mitgebracht hatten. Die Musik habe sie von der Mutter, den Geschäftssinn vom Vater, sagte Parton später über ihre Herkunft.

Die Familie lebte in einer Hütte mit zwei Zimmern auf dem Locust Ridge. Dort spielten die Erinnerungen, aus denen sie ein Leben lang schöpfte; ein Nachbau der Hütte steht heute in ihrem Freizeitpark Dollywood. Mit sieben Jahren spielte sie auf einer selbstgebauten Gitarre, mit acht bekam sie von einem Onkel das erste richtige Instrument. Es war ihr Onkel Bill Owens, der ihr Talent früh erkannte und sie zu Auftritten im Radio und im Fernsehen mitnahm.

Aus dieser Kindheit stammt das Lied, das ihr Publikum am unmittelbarsten mit ihr verbindet. In Coat of Many Colors erzählt sie von einem Mantel, den die Mutter aus Stoffresten zusammennähte, und von den Kindern, die sie dafür auslachten. Geschrieben hat sie es 1969 im Tourbus, unterwegs mit Porter Wagoner — weil kein Papier zur Hand war, auf der Rückseite einer Reinigungsquittung aus einem seiner Anzüge. Als das Lied im September 1971 erschien und ein Erfolg wurde, ließ Wagoner die Quittung rahmen.

Der Mantel aus vielen Farben in einer Vitrine der Country Music Hall of Fame in Nashville
Der nachempfundene Mantel aus Coat of Many Colors in der Country Music Hall of Fame and Museum in Nashville. Foto: Corkythehornetfan, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Am Tag nach dem Schulabschluss

Mit zehn Jahren stand sie in Knoxville in der Cas Walker Show vor Radiomikrofon und Fernsehkamera. Mit dreizehn nahm sie bei einem kleinen Label in Louisiana die Single Puppy Love auf und trat zum ersten Mal in der Grand Ole Opry auf. Dort begegnete sie Johnny Cash, der ihr riet, ihrem eigenen Gefühl zu folgen statt fremden Ratschlägen.

1964 machte sie an der Sevier County High School in Sevierville ihren Abschluss. Am Tag darauf fuhr sie nach Nashville. Ihre ersten Erfolge hatte sie dort nicht als Sängerin, sondern als Autorin: Gemeinsam mit Bill Owens schrieb sie Lieder, die andere in die Charts brachten, darunter Put It Off Until Tomorrow für Bill Phillips. 1966 gründeten die beiden den Musikverlag Owe-Par. Diese frühe Entscheidung sorgte dafür, dass Parton die Rechte an ihren Liedern von Anfang an in der eigenen Hand behielt — eine Seltenheit für eine Zwanzigjährige ohne Vermögen und ohne Verbindungen.

Anzeige des Labels Monument von 1965 mit einem Porträt der jungen Dolly Parton
Anzeige ihres damaligen Labels Monument für die Single Happy, Happy Birthday Baby, 4. September 1965. Foto: Monument, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Jahre mit Porter Wagoner

1967 erschien mit Dumb Blonde ihre erste eigene Country-Single, geschrieben von Curly Putman; sie erreichte Platz 24 der Country-Charts, das nachfolgende Something Fishy Platz 17. Im selben Jahr holte der Countrysänger Porter Wagoner sie in seine wöchentliche Fernsehshow und auf seine Tourneen. Ein Teil seines Publikums nahm ihr zunächst übel, dass sie die beliebte Norma Jean ersetzte, und rief deren Namen aus dem Saal.

Sieben Jahre lang standen Wagoner und Parton gemeinsam auf der Bühne und im Studio. Ihre Duette gehören zu den bekanntesten der Countrymusik, und die Show machte sie landesweit sichtbar. Zugleich wuchs sie über die Rolle der Partnerin hinaus: Ihre eigenen Platten verkauften sich besser als seine, ihre Lieder wurden von anderen aufgegriffen, und 1974 beendete sie die Zusammenarbeit, um allein weiterzuarbeiten.

Porter Wagoner und Dolly Parton auf einem Werbefoto von 1969
Porter Wagoner und Dolly Parton auf einem Werbefoto ihrer Agentur, 1969. Foto: Moeller Talent, Inc. Nashville, Public domain, via Wikimedia Commons

Jolene und ein Abschiedslied

In dieselbe Zeit fallen die beiden Lieder, die sie überdauern sollten. Jolene, die Bitte einer Frau an eine andere, ihr den Mann nicht zu nehmen, erreichte am 2. Februar 1974 Platz eins der Country-Charts. Kaum ein anderer Countrysong ist so oft neu aufgenommen worden; die Fassungen reichen von The White Stripes über The Sisters of Mercy bis in die Independent-Szene.

I Will Always Love You schrieb sie als Abschied an Porter Wagoner — kein Bruch, sondern ein Dank. 1974 stand es an der Spitze der Country-Charts, 1982 in einer neuen Aufnahme für den Film Das schönste Freudenhaus in Texas ein zweites Mal. Keine andere Sängerin hat mit demselben Lied zweimal die Spitze erreicht. Elvis Presley wollte es aufnehmen; als dessen Manager Colonel Tom Parker die Hälfte der Verlagsrechte verlangte, sagte Parton ab. Die Entscheidung fiel ihr schwer, doch sie behielt das Lied. Als Whitney Houston es 1992 für Bodyguard sang, wurde daraus die meistverkaufte Single einer Sängerin überhaupt.

Plattenlabel der US-Single I Will Always Love You von 1974
Das Label der US-Single I Will Always Love You, RCA Victor 1974. Foto: RCA Records, Public domain, via Wikimedia Commons

9 to 5 und die Jahre in Hollywood

1980 stand sie neben Jane Fonda und Lily Tomlin in der Bürokomödie 9 to 5 zum ersten Mal vor einer Kinokamera. Der Film spielte über 103 Millionen Dollar ein, der Titelsong wurde ihr erster Nummer-eins-Hit in den Popcharts und war bei den 53. Academy Awards am 31. März 1981 als bester Filmsong nominiert. Es folgten Das schönste Freudenhaus in Texas (1982), Der Senkrechtstarter (1984) an der Seite von Sylvester Stallone, Magnolien aus Stahl (1989) und Joyful Noise (2012). Für ihre ersten beiden Filme wurde sie jeweils als beste Hauptdarstellerin für den Golden Globe nominiert.

Musikalisch blieben die achtziger Jahre ihre erfolgreichste Zeit im Pop. Islands in the Stream, von den Bee Gees geschrieben und von Barry Gibb produziert, führte sie 1983 gemeinsam mit Kenny Rogers zwei Wochen lang die US-Charts an. Aus der Zusammenarbeit mit Rogers wurde eine Freundschaft über Jahrzehnte. Mit Linda Ronstadt und Emmylou Harris nahm sie 1987 und 1999 die beiden Trio-Alben auf, in denen ihre Stimme in einen dreistimmigen Satz zurücktrat.

Dolly Parton und Sylvester Stallone bei einer Benefizvorführung ihres Films Rhinestone im Juni 1984
Mit Sylvester Stallone bei der Benefizvorführung ihres gemeinsamen Films Der Senkrechtstarter am 13. Juni 1984; der Erlös ging an eine Autismus-Organisation in Los Angeles. Foto: Mel Melcon, Los Angeles Times, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Dollywood und die Imagination Library

Am 3. Mai 1986 stieg Parton in den Freizeitpark bei Pigeon Forge ein, der von da an ihren Namen trug. Der Grund war so einfach wie handfest: Sie wollte, dass es in der Gegend, aus der sie kam, Arbeit gab. Dollywood wurde zur meistbesuchten Attraktion Tennessees und 2010 von einer Fachjury mit dem Applause Award als bester Freizeitpark der Welt ausgezeichnet.

Zwei Jahre nach der Eröffnung gründete sie die Dollywood Foundation, die zunächst Stipendien an Schülerinnen und Schüler des Sevier County vergab. Daraus entstand 1995 die Imagination Library. Das Programm schickt jedem angemeldeten Kind vom Tag der Geburt bis zum Kindergarten jeden Monat ein Buch nach Hause — kostenlos, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Parton gründete es im Andenken an ihren Vater, der nie lesen und schreiben gelernt hatte. Im Februar 2018 überreichte sie das hundertmillionste Buch an die Library of Congress in Washington; es war ihr eigenes Kinderbuch Coat of Many Colors.

Auch sonst gab sie viel zurück, oft dorthin, wo sie herkam. Nach den Waldbränden von Gatlinburg richtete sie 2016 den My People Fund ein, der betroffene Familien mit acht Millionen Dollar unterstützte. Im April 2020 spendete sie eine Million Dollar an das Vanderbilt University Medical Center in Nashville; im November desselben Jahres wurde bekannt, dass ihre Spende in die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs geflossen war. Dass sie sich offen für die Ehe für alle aussprach, brachte ihr in ihrer Heimatregion Boykottaufrufe und Morddrohungen ein. Sie blieb bei ihrer Haltung.

Dolly Parton hält 2010 den Liseberg Applause Award in den Händen
Mit dem Applause Award, den Dollywood 2010 als bester Freizeitpark der Welt erhielt. Foto: Curtis Hilbun, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Zwei Abende in Deutschland

Im Sommer 2014 kam Dolly Parton mit der Blue Smoke World Tour nach Europa. Am 29. Juni spielte sie beim Glastonbury Festival vor mehr als 180.000 Menschen. Am 5. Juli stand sie in der Kölner Lanxess-Arena, am Tag darauf in der Berliner O2 World. Es waren ihre ersten Konzerte in Deutschland seit über vierzig Jahren. Wenige Tage später trat sie beim Moon-and-Stars-Festival in Locarno auf.

Wer damals im Publikum saß, sah eine Frau von 68 Jahren, die zwischen den Liedern Geschichten aus den Bergen erzählte und im Lauf des Abends zwischen mehreren Instrumenten wechselte. Für viele im deutschsprachigen Raum war es die einzige Gelegenheit, sie live zu erleben.

Dolly Parton mit einer weißen Gitarre auf der Bühne der Lanxess-Arena in Köln
Auf der Bühne der Lanxess-Arena in Köln am 5. Juli 2014. Foto: Josef Just, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ehrungen eines langen Lebens

1999 wurde Parton in die Country Music Hall of Fame aufgenommen und 2001 in die Songwriters Hall of Fame; später kam die Gospel Music Hall of Fame hinzu. 2005 erhielt sie die National Medal of Arts, im Dezember 2006 die Kennedy Center Honors; bei der Feier sangen Carrie Underwood, Alison Krauss und Shania Twain ihre Lieder. Bei den Grammy Awards war sie in fünf Jahrzehnten 49-mal nominiert und gewann zehnmal; 2011 kam der Grammy für das Lebenswerk hinzu.

Der Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame widersprach sie zunächst — die Ehre gebühre den Leuten aus dem Rock, fand sie. Als sie erfuhr, dass die Halle weiter gefasst ist, nahm sie an und wurde am 5. November 2022 aufgenommen. Ein Jahr später erschien mit Rockstar ihr 49. und letztes Soloalbum; es wurde mit Platz drei ihre höchste Notierung in den US-Albumcharts.

Carl

Am Tag ihrer Ankunft in Nashville, einem Samstagmorgen im Jahr 1964, stellte sie eine Ladung Wäsche in einen Waschsalon und trat auf die Straße. Dort sprach sie ein junger Mann an, der mit dem Wagen langsamer wurde: Carl Thomas Dean, ein Bauunternehmer aus Nashville. Am 30. Mai 1966 heirateten die beiden im benachbarten Bundesstaat Georgia. Die Ehe hielt fast neunundfünfzig Jahre.

Dean mied die Öffentlichkeit vollständig. Er gab keine Interviews, ging nicht mit auf den roten Teppich und war auf kaum einem Foto zu sehen. Seit 1999 lebten die beiden in einem Haus in Brentwood südlich von Nashville. Am 3. März 2025 starb er im Alter von 82 Jahren. Vier Tage später veröffentlichte Parton das Lied If You Hadn't Been There, das sie für ihn geschrieben hatte.

Die letzten Monate

Im Juni 2025 kündigte sie eine Konzertreihe im Caesars Palace in Las Vegas an. Sie verschob die Termine wegen anstehender medizinischer Eingriffe und sagte sie im Mai 2026 ganz ab. Den Ehren-Oscar der Academy, den Jean Hersholt Humanitarian Award für ihr humanitäres Wirken, nahm sie am 16. November 2025 per Videobotschaft aus ihrem Haus in Nashville entgegen, weil sie nicht nach Los Angeles reisen konnte.

Drei Tage vor ihrem 80. Geburtstag erschien am 16. Januar 2026 eine neue Live-Fassung von Light of a Clear Blue Morning, aufgenommen mit Queen Latifah, Lainey Wilson, Reba McEntire, David Foster und ihrer Patentochter Miley Cyrus. Am 13. März 2026 sprach sie beim Jubiläumsauftakt von Dollywood — ihr erster großer öffentlicher Auftritt seit der Erkrankung.

Dolly Parton starb am 25. August 2026 in Nashville im Alter von 80 Jahren. Ihr Neffe machte den Tod öffentlich. Eine Todesursache wurde nicht genannt.

Was bleibt

Sie hinterlässt ein Werk von mehr als 3.000 Liedern, fünfundzwanzig Nummer-eins-Hits in den Country-Charts und rund 110 platzierten Singles über vier Jahrzehnte. Sie hinterlässt einen Freizeitpark, der eine ganze Region trägt, und ein Leseprogramm, das jeden Monat weit über eine Million Bücher verschickt — in Erinnerung an einen Vater, der nie lesen konnte.

Über ihr Äußeres und die Operationen, die sie nie leugnete, machte sie selbst die besten Witze:

Es kostet ein Vermögen, so billig auszusehen.

Dahinter stand eine Frau, die ihre Verlagsrechte behielt, als andere sie hergaben, die zu ihrer Herkunft stand, als es unmodern war, und die zu ihrer Haltung stand, als es sie Publikum kostete.

Von ihr stammt auch der Satz, den viele in diesen Tagen zitieren:

Wenn man den Regenbogen sehen will, muss man den Regen ertragen können.

Lebensstationen

13 Ereignisse

Geboren in den Smoky Mountains

1946

Dolly Rebecca Parton kommt in Pittman Center, Tennessee, als viertes von zwölf Kindern von Robert Lee Parton und Avie Lee Owens zur Welt.

Heirat mit Carl Dean

1966

In Ringgold, Georgia, heiratet sie den Bauunternehmer Carl Thomas Dean, den sie zwei Jahre zuvor vor einem Waschsalon in Nashville kennengelernt hatte.

Jolene erreicht Platz eins

1974

Jolene steht an der Spitze der US-Country-Charts und wird zu ihrem meistgecoverten Lied.

9 to 5 bei den Academy Awards

1981

Bei den 53. Academy Awards ist ihr Titelsong zur Bürokomödie 9 to 5 als bester Filmsong nominiert.

Aus Silver Dollar City wird Dollywood

1986

Parton steigt in den Freizeitpark bei Pigeon Forge ein, der von diesem Tag an ihren Namen trägt.

Kennedy Center Honors

2006

In Washington wird ihr Lebenswerk mit den Kennedy Center Honors gewürdigt.

Glastonbury vor 180.000 Menschen

2014

Ihr erster Auftritt beim britischen Glastonbury Festival findet vor mehr als 180.000 Zuschauern statt.

Erstes Konzert in Deutschland seit über 40 Jahren

2014

In der Kölner Lanxess-Arena spielt sie im Rahmen der Blue Smoke World Tour; am Tag darauf folgt Berlin.

Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame

2022

Nach anfänglichem Zögern nimmt sie die Ehrung an und wird aufgenommen.

Carl Dean stirbt

2025

Ihr Mann stirbt mit 82 Jahren. Vier Tage später veröffentlicht sie das Lied If You Hadn't Been There, das sie für ihn geschrieben hatte.

Ehren-Oscar für ihr humanitäres Wirken

2025

Den Jean Hersholt Humanitarian Award der Academy nimmt sie per Videobotschaft aus ihrem Haus in Nashville entgegen, weil sie nicht reisen kann.

Letzter großer Auftritt in Dollywood

2026

Beim Jubiläumsauftakt ihres Freizeitparks steht sie erstmals seit ihrer Erkrankung wieder öffentlich auf einer Bühne.

Gestorben in Nashville

2026

Dolly Parton stirbt im Alter von 80 Jahren in Nashville, Tennessee.

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Dolly Parton. Für immer unvergessen.