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Hans Bethe (geb. Hans Albrecht Eduard Bethe)
Foto: Los Alamos National Laboratory
AttributionAusschnittCommons

Gedenkseite von Hans Bethe (geb. Hans Albrecht Eduard Bethe)

2. Juli 1906 – 6. März 2005(98 Jahre)Sterbeort:Ithaca, Tompkins County

Deutsch-amerikanischer Physiker

Gedenkkerzen

2 Kerzen

Emoria entzündet eine Gedenkkerze zum Geburtstag von Hans Bethe.

Emoria

2. Juli 2026

Emoria entzündet eine Gedenkkerze im Gedenken an Hans Bethe.

Emoria

6. März 2026

Kondolenzbuch

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Biografie

Nationalität

Deutsches Reich

Grabstätte

Pleasant Grove Cemetery

Auszeichnungen(10)

Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und KünsteNiels Bohr International Gold MedalNobelpreis für PhysikMax-Planck-MedailleLomonossow-GoldmedailleRumford-PreisHenry-Draper-MedailleFranklin-MedailleBruce MedalOersted Medal

Partner(1)

Rose Ewald

Ausbildung(5)

Ludwig-Maximilians-Universität MünchenGoethe-Universität Frankfurt am MainUniversity of CambridgeUniversität La SapienzaGoethe-Gymnasium

Hans Bethe (* 2. Juli 1906 in Straßburg; gestorben am 6. März 2005 in Ithaca, New York) war ein deutsch-amerikanischer theoretischer Physiker. Er arbeitete zur Kernphysik, Astrophysik, Quantenphysik und Festkörperphysik. 1967 erhielt er den Nobelpreis für Physik für seine Beiträge zur Theorie der Kernreaktionen, besonders für seine Erklärung der Energieerzeugung in Sternen.

Ausbildung und Emigration

Bethe studierte in Frankfurt und München und wurde an der Universität München promoviert. Zu seinen prägenden wissenschaftlichen Lehrern gehörte Arnold Sommerfeld. Nach Stationen in Europa verlor Bethe 1933 im nationalsozialistischen Deutschland seine akademische Perspektive; seine Mutter war jüdischer Herkunft. Er ging zunächst nach Großbritannien und kam 1935 an die Cornell University in Ithaca. Cornell blieb über Jahrzehnte sein wissenschaftlicher Mittelpunkt.

Wie Sterne ihre Energie erzeugen

In den 1930er Jahren wurde Bethe zu einem der führenden Kenner der Kernphysik. Seine Übersichtsarbeiten halfen, das damals neue Gebiet zu ordnen. 1939 erschien seine Arbeit Energy Production in Stars. Darin beschrieb er Kernreaktionen, durch die Sterne über lange Zeit Energie freisetzen können. Diese Forschung verband Kernphysik und Astronomie und wurde zu einem Grundstein der nuklearen Astrophysik.

Los Alamos und Verantwortung

Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete Bethe am Manhattan-Projekt. In Los Alamos leitete er die Theoretical Division und war an Berechnungen beteiligt, die für die Entwicklung der ersten Atombomben wichtig waren. Nach dem Krieg blieb die militärische Anwendung der Physik ein wiederkehrendes Thema seiner öffentlichen Arbeit. Bethe sprach über Rüstungskontrolle, nukleare Risiken und die Verantwortung von Wissenschaftlern in politischen Entscheidungen.

Cornell, Nobelpreis und späte Forschung

Nach dem Krieg kehrte Bethe nach Cornell zurück. Er arbeitete weiter in der theoretischen Physik, unter anderem zur Quantenelektrodynamik, zu Kernprozessen und später auch zu astrophysikalischen Fragen. Am 10. Dezember 1967 erhielt er in Stockholm den Nobelpreis für Physik. Auch nach seiner Emeritierung blieb er wissenschaftlich aktiv und äußerte sich öffentlich zu Fragen der nuklearen Sicherheit, etwa zur Raketenabwehrpolitik der 1980er Jahre.

Abschied

Hans Bethe starb am 6. März 2005 in Ithaca. Seine Biografie verbindet Grundlagenforschung mit einer der folgenreichsten technischen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts. Sein wissenschaftliches Werk erklärt, wie Sterne Energie erzeugen; seine spätere öffentliche Arbeit zeigt, wie sehr ihn die politischen Folgen der modernen Physik beschäftigten.

Lebensstationen

4 Ereignisse

Geboren in Straßburg

1906

Hans Albrecht Bethe wird in Straßburg geboren, das damals zum Deutschen Kaiserreich gehört.

Energy Production in Stars

1939

Bethes Arbeit über die Energieerzeugung in Sternen erscheint in Physical Review und wird grundlegend für die nukleare Astrophysik.

Nobelpreis für Physik

1967

In Stockholm erhält Bethe den Nobelpreis für Beiträge zur Theorie der Kernreaktionen, besonders zur Energieerzeugung in Sternen.

Gestorben in Ithaca

2005

Hans Bethe stirbt im Alter von 98 Jahren in Ithaca im US-Bundesstaat New York.

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Stammbaum

  • Rose Ewald
  • Albrecht Bethe

Ruhestätte

Pleasant Grove Cemetery

Cayuga Heights

Zum Friedhof

Hans Bethe (geb. Hans Albrecht Eduard Bethe). Für immer unvergessen.