Zum Hauptinhalt springen
Hans-Georg Reimann

Gedenkseite von Hans-Georg Reimann

24. Aug. 1941 – 20. Feb. 2026(84 Jahre)Sterbeort:Döbeln, Landkreis Mittelsachsen

Deutscher Geher

Gedenkkerzen

Kondolenzbuch

0 Einträge

Erinnerungen

Noch keine Erinnerungen geteilt

Sei der Erste, der eine Erinnerung teilt.

Biografie

Geburtsort

Stariškė

Beruf

Leichtathlet

Nationalität

NS-Staat

Auszeichnungen

1

Hans-Georg Reimann (* 24. August 1941 in Starrischken, heute Stariškė; gestorben am 20. Februar 2026 in Döbeln) war ein deutscher Leichtathlet und Geher. Für die DDR gewann er über 20 Kilometer Gehen zwei olympische Medaillen: Bronze 1972 in München und Silber 1976 in Montreal.

Gehen als Spezialdisziplin

Reimann startete für den SC Dynamo Berlin und wurde von Max Weber trainiert. Das Gehen verlangt eine besondere Verbindung aus Ausdauer, Technik und Disziplin: Ein Fuß hält stets Bodenkontakt, zugleich zählt jeder Schritt im Kampf gegen die Uhr. Reimann fand in dieser oft randständigen Leichtathletikdisziplin seine Stärke und wurde in den 1960er-Jahren international sichtbar.

Frühe internationale Erfolge

Bei den Europameisterschaften 1962 in Belgrad gewann Reimann Silber über 20 Kilometer. Danach blieb der Weg bei großen Meisterschaften wechselhaft: Bei den Olympischen Spielen 1964 wurde er Zwölfter, 1968 Siebter, bei Europameisterschaften kam es auch zu Platzierungen ohne Medaille und zu einer Disqualifikation. Diese Jahre zeigen, wie eng im Gehen Technik, Form und Regelkontrolle zusammenliegen.

Olympische Medaillen

1972 erreichte Reimann in München seinen ersten olympischen Medaillenrang. Über 20 Kilometer Gehen wurde er Dritter hinter Peter Frenkel und Wolodymyr Holubnytschyj. Vier Jahre später folgte in Montreal Silber in persönlicher Bestzeit. Bei denselben Spielen war Reimann Fahnenträger der DDR-Mannschaft bei der Eröffnung. Seine beiden olympischen Medaillen machten ihn zu einem der prägenden Geher der DDR.

Nach der aktiven Laufbahn

Neben dem Sport war Reimann zunächst als Ingenieur für Mess- und Regeltechnik ausgebildet. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere arbeitete er als Trainer im Gehen. Nach der deutschen Wiedervereinigung war er beruflich außerhalb des Leistungssports tätig und lebte unter anderem in Bayern. Olympedia nennt später Döbeln als Sterbeort.

Abschied

Hans-Georg Reimann starb am 20. Februar 2026 in Döbeln. Er wurde 84 Jahre alt. Sein sportlicher Name bleibt mit einer Disziplin verbunden, die Präzision und Ausdauer in jedem Schritt verlangt, und mit einer DDR-Leichtathletikgeneration, die im Gehen international stark vertreten war.

Lebensstationen

5 Ereignisse

Geboren in Starrischken

1941

Hans-Georg Reimann wird in Starrischken, heute Stariškė in Litauen, geboren.

EM-Silber in Belgrad

1962

Reimann gewinnt Silber über 20 Kilometer Gehen bei den Europameisterschaften.

Olympia-Bronze in München

1972

Hans-Georg Reimann gewinnt Bronze über 20 Kilometer Gehen.

Olympia-Silber in Montreal

1976

Reimann gewinnt Silber über 20 Kilometer Gehen in persönlicher Bestzeit.

Tod in Döbeln

2026

Hans-Georg Reimann stirbt im Alter von 84 Jahren in Döbeln.

Traueranzeige

Noch keine Traueranzeige

Zu dieser Gedenkseite wurde noch keine Traueranzeige hochgeladen. Wenn du Angehörige:r bist und eine hochladen möchtest, kannst du dich als Inhaber dieser Gedenkseite registrieren und sie anschließend ergänzen.

Hans-Georg Reimann. Für immer unvergessen.