

Gedenkseite von Hans Herrmann
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14 Erinnerungen

Hans Herrmann Jethelm 1969

Hans Herrmann Helm Halbschale 1965

Hans Herrmann in Porsche Typ 718 W-RS Spyder (8-cylinder-motor) at 1000 km race on Nürburgring.

Hans Herrmann, Lotus Ford Cosworth F2

Hans Herrmann: the photo was taken during 2011's Solitude Revival

Beaufort at 1961 Dutch Grand Prix (2)

Hans Herrmann: the photo was taken during 2011's Solitude Revival

Grosser Preis von Europa, Formula 1, Nuerburgring Germany, August 1st, 1954, racing driver: Hans Herrmann, Mercedes Benz

1965-05-23 Hans Herrmann - Fiat Abarth

Benz-Rennwagen von 1908 (Fahrer Hans Herrmann) am 1986-08-16

Hans Herrmann vor dem Start zum 1000-km-Rennen 1965

Le-Mans-Start 1 - Die Fahrer stellen sich auf
Biografie
Hans Herrmann (* 23. Februar 1928 in Stuttgart; gestorben am 9. Januar 2026) war ein deutscher Automobilrennfahrer. Er fuhr in der Formel 1 für Mercedes-Benz und andere Teams, wurde aber besonders durch Langstreckenrennen und durch Porsches ersten Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans bekannt.

Stuttgart und die ersten Rennen
Herrmann wuchs in Stuttgart auf und absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Konditor. Sein Weg führte jedoch in den Motorsport. 1952 startete er mit einem Porsche 356 bei seinem ersten Rundstreckenrennen auf dem Nürburgring und gewann. Schon 1953 folgten ein Klassenerfolg in Le Mans auf Porsche 550 Coupé und der Titel als Deutscher Sportwagenmeister.
Mercedes-Benz und Formel 1
Mercedes-Benz nahm Herrmann in das Werksteam auf. 1954 fuhr er an der Seite von Juan Manuel Fangio und Karl Kling im Grand-Prix-Sport. Beim Großen Preis der Schweiz in Bremgarten wurde er Dritter; bei weiteren Einsätzen zeigte sich seine Fähigkeit, mit sehr unterschiedlichen Fahrzeugen und Strecken zurechtzukommen. Nach dem Rückzug von Mercedes aus dem Motorsport arbeitete Herrmann weiter mit Marken wie Maserati, B.R.M., Borgward, Abarth und immer wieder Porsche.

Porsche, Sebring und Targa Florio
Die engste Verbindung seiner Laufbahn blieb Porsche. 1960 gewann Herrmann mit Olivier Gendebien die 12 Stunden von Sebring; kurz darauf siegte er mit Joakim Bonnier bei der Targa Florio. Diese Erfolge machten ihn zu einem der Fahrer, mit denen Porsche im internationalen Langstreckensport an Profil gewann. Neben Rennen übernahm er auch Testfahrten, bei denen Erfahrung, technisches Gefühl und Verlässlichkeit zählten.
Le Mans 1970
1969 verpasste Herrmann den Le-Mans-Sieg nach einem engen Duell mit Jacky Ickx nur knapp. Ein Jahr später gewannen er und Richard Attwood im Porsche 917 K die 24 Stunden von Le Mans. Am 14. Juni 1970 überquerten sie nach 343 Runden als Erste die Ziellinie. Für Porsche war es der erste Gesamtsieg in Le Mans; für Herrmann war es zugleich das letzte Rennen seiner aktiven Karriere.

Rückzug und spätere Jahre
Herrmann zog sich mit 42 Jahren aus dem aktiven Rennsport zurück und widmete sich unter anderem einem Unternehmen für Autozubehör. Der Motorsport blieb dennoch Teil seines Lebens: Er begleitete das Porsche Museum und trat bei Klassik-Veranstaltungen auf, wo historische Fahrzeuge wieder in Bewegung kamen. So blieb seine Erfahrung auch für spätere Generationen sichtbar.
Tod und Andenken
Hans Herrmann starb am 9. Januar 2026 im Alter von 97 Jahren. Porsche würdigte ihn als einen der erfolgreichsten Werksfahrer der Marke. Sein Andenken bleibt mit einer Laufbahn verbunden, die von frühen Sportwagenrennen über Mercedes in der Formel 1 bis zu Porsches erstem Gesamtsieg in Le Mans reicht.
Lebensstationen
3 EreignisseGeboren in Stuttgart
1928Hans Herrmann wird in Stuttgart geboren.
Le-Mans-Sieg mit Porsche
1970Hans Herrmann und Richard Attwood gewinnen die 24 Stunden von Le Mans und holen den ersten Gesamtsieg für Porsche.
Gestorben mit 97 Jahren
2026Hans Herrmann stirbt im Alter von 97 Jahren.
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Hans Herrmann. Für immer unvergessen.