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Jochen Bachfeld

Gedenkseite von Jochen Bachfeld

17. Dez. 1952 – 14. März 2026(73 Jahre)Geburtsort:Sülstorf, Ludwigslust-Parchim

Deutscher Boxer

Gedenkkerzen

1 Kerze

Emoria entzündet eine Gedenkkerze im Gedenken an Jochen Bachfeld.

Emoria

14. März 2026

Kondolenzbuch

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Biografie

Beruf

Boxer

Nationalität

Deutsche Demokratische Republik

Jochen Bachfeld (* 17. Dezember 1952 in Sülte bei Schwerin; gestorben am 12. März 2026) war ein deutscher Boxer aus der DDR. Er startete für den SC Traktor Schwerin und gewann bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal Gold im Weltergewicht. Vier Jahre zuvor hatte er bereits an den Olympischen Spielen 1972 in München teilgenommen.

Vom Judo zum Boxen

Bachfeld begann als Kind im Judo bei der SG Dynamo Schwerin. 1962 wechselte er zum Boxen nach Hagenow, 1966 kam er zum SC Traktor Schwerin. Dort trainierten ihn zunächst Bruno Guse und später Paul Nickel. Im Nachwuchsbereich machte er 1970 international auf sich aufmerksam, als er bei der Junioren-Europameisterschaft in Miskolc Silber im Halbfliegengewicht gewann.

München 1972 und der Weg nach Montreal

1972 gewann Bachfeld den DDR-Titel im Federgewicht und startete bei den Olympischen Spielen in München. Dort besiegte er Peter Prause aus der Bundesrepublik und William Taylor aus Großbritannien, schied danach gegen Gabriel Pometcu aus Rumänien aus und belegte den geteilten neunten Platz. In den folgenden Jahren wechselte er ins Weltergewicht. 1976 gewann er erneut den DDR-Titel und qualifizierte sich für Montreal.

Olympiasieg 1976

In Montreal boxte Bachfeld in der Klasse bis 67 Kilogramm. Nach Siegen gegen Ali Bahri Khomani, Athanasios Iliadis, Waleri Ratschkow und Carmen Rinke erreichte er das Halbfinale. Dort setzte er sich knapp gegen Victor Zilberman aus Rumänien durch. Am 31. Juli 1976 gewann er das Finale gegen Pedro Gamarro aus Venezuela nach Punkten und holte damit olympisches Gold für die DDR.

Nach der aktiven Laufbahn

Nach weiteren Starts, darunter bei der WM 1978 in Belgrad, beendete Bachfeld 1980 seine sportliche Laufbahn nach länger anhaltenden Verletzungsproblemen. Er absolvierte eine Ausbildung im Handel, studierte an der Deutschen Hochschule für Körperkultur in Leipzig und arbeitete später als Sportlehrer, Erziehungstherapeut und Hotelmanager. Dem Boxsport blieb er in Schwerin auch als Nachwuchstrainer verbunden.

Abschied

Jochen Bachfeld starb am 12. März 2026 im Alter von 73 Jahren. Sein sportlicher Lebensweg ist eng mit Schwerin, dem DDR-Amateurboxen und dem olympischen Erfolg von Montreal verbunden.

Lebensstationen

3 Ereignisse

Geboren in Sülte

1952

Jochen Bachfeld wird in Sülte bei Schwerin geboren.

Olympiagold in Montreal

1976

Bachfeld gewinnt bei den Olympischen Spielen in Montreal Gold im Weltergewicht.

Tod mit 73 Jahren

2026

Jochen Bachfeld stirbt im Alter von 73 Jahren.

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Jochen Bachfeld. Für immer unvergessen.