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Marie Curie (geb. Marya Salomea Skłodowska)

Gedenkseite von Marie Curie (geb. Marya Salomea Skłodowska)

7. Nov. 1867 – 4. Juli 1934(66 Jahre)Sterbeort:Sancellemoz, Auvergne-Rhône-Alpes

In Frankreich lebende polnische Physikerin, zweifache Nobelpreisträgerin

Gedenkkerzen

1 Kerze

Emoria entzündet eine Gedenkkerze im Gedenken an Marie Curie.

Emoria

4. Juli 2026

Kondolenzbuch

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Erinnerungen

48 Erinnerungen

Marie Curie's 1921 visit to the United States.

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Ramsay, William - Curie, Pierre - Curie, Marie CIPA0591

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Official proceedings (1921) (14574645738)

Official proceedings (1921) (14574645738)

Annual report of the trustees of the American Museum of Natural History for the year (1921) (19341550566)

Annual report of the trustees of the American Museum of Natural History for the year (1921) (19341550566)

Solvay conference 1927

Solvay conference 1927

Marie Curie with Albert Einstein [1]

Marie Curie with Albert Einstein [1]

Solvay conference 1930

Solvay conference 1930

Third Solvay Conference, 1921

Third Solvay Conference, 1921

Solvay1933Large

Solvay1933Large

Depicted person: Marie Curie

Depicted person: Marie Curie

Marie Curie explains to a group of nurses the potential benefits of radium treatment photographic print

Marie Curie explains to a group of nurses the potential benefits of radium treatment photographic print

Irène, Marie et Ève Curie

Irène, Marie et Ève Curie

Biografie

Nationalität

Zweite Polnische Republik

Todesursache

aplastische Anämie

Religion

Agnostizismus

Grabstätte

Panthéon

Auszeichnungen(10)

Nobelpreis für ChemieNobelpreis für PhysikWillard Gibbs Medalhonorary doctor of the Jagiellonian University of KrakowJohn Scott AwardElliott-Cresson-MedailleDavy-MedailleMatteucci-MedailleActonian PrizeAlbert-Medallie

Partner(1)

Pierre Curie

Ausbildung(4)

Science Faculty of ParisFliegende UniversitätSorbonne Universität von ParisX LO im. Królowej Jadwigi in Warsaw

Marie Curie (* 7. November 1867 in Warschau als Maria Skłodowska; gestorben am 4. Juli 1934 im Sanatorium Sancellemoz in Haute-Savoie) war eine polnisch-französische Physikerin und Chemikerin. Sie prägte die Erforschung der Radioaktivität, entdeckte mit Pierre Curie und Gustave Bémont die Elemente Polonium und Radium und wurde die erste Person, die zwei Nobelpreise erhielt. Ihre Arbeit führte von einem einfachen Labor in Paris bis in die Medizin des 20. Jahrhunderts.

Marie Curie um 1900
Marie Curie um 1900. Foto: unbekannt, Public domain, via Wikimedia Commons

Warschau und Paris

Maria Skłodowska wuchs in Warschau in einer Lehrerfamilie auf. Polen stand damals unter russischer Herrschaft, und Frauen hatten nur begrenzten Zugang zu höherer Bildung. Sie lernte trotzdem weiter, arbeitete zeitweise als Gouvernante und folgte 1891 ihrer Schwester nach Paris. An der Sorbonne studierte sie Physik und Mathematik unter schwierigen finanziellen Bedingungen. Diese Jahre zeigen bereits, was ihr späteres Leben bestimmte: Disziplin, wissenschaftliche Genauigkeit und ein fast kompromissloser Ernst gegenüber Bildung.

Zusammenarbeit mit Pierre Curie

1894 lernte sie Pierre Curie kennen, einen Physiker mit eigener Forschungserfahrung. Die Ehe der beiden wurde auch eine Arbeitsgemeinschaft, doch Marie Curie blieb keine Randfigur in Pierres Labor. Für ihre Doktorarbeit untersuchte sie die von Henri Becquerel beobachteten Strahlen des Urans und entwickelte daraus eine messende, systematische Forschungsarbeit. Das Wort Radioaktivität wurde mit dieser Arbeit verbunden. 1898 meldeten die Curies zunächst Polonium, benannt nach Maries Herkunftsland, und später Radium als neue Elemente.

Marie Curie 1912 in ihrem Labor in Paris
Marie Curie 1912 in ihrem Labor in Paris. Foto: unbekannt, Public domain, via Wikimedia Commons

Nobelpreise und wissenschaftliche Autoritaet

1903 erhielt Marie Curie gemeinsam mit Pierre Curie und Henri Becquerel den Nobelpreis für Physik. Im selben Jahr promovierte sie in Paris. Nach Pierres Unfall im Jahr 1906 führte sie die Arbeit weiter und übernahm seine Professur an der Sorbonne. Damit wurde sie die erste Frau in dieser Position. 1911 folgte der Nobelpreis für Chemie für ihre Arbeiten zu Radium und Polonium. Curie wurde dadurch zu einer wissenschaftlichen Ausnahmefigur, aber sie blieb vor allem Forscherin: Ihre Autorität beruhte auf Messung, Ausdauer und auf der Fähigkeit, aus kleinsten Spuren neue Erkenntnis zu gewinnen.

Medizin, Krieg und Verantwortung

Curie sah früh, dass Radioaktivität nicht nur ein physikalisches Phänomen war, sondern auch medizinische Möglichkeiten eröffnete. Aus dieser Idee entstand das Radium-Institut in Paris, dessen Forschung Laborwissenschaft und Medizin zusammenbringen sollte. Im Ersten Weltkrieg wandte sie ihr Wissen praktisch an: Sie organisierte mobile Röntgeneinheiten, die Verwundeten nahe der Front halfen, Splitter und Knochenbrüche sichtbar zu machen. Ihre Tochter Irène arbeitete dabei mit ihr. Diese Arbeit war nicht glamourös, sondern konkret, technisch und dringend.

Marie Curie in einem mobilen Röntgenfahrzeug während des Ersten Weltkriegs
Marie Curie in einem mobilen Röntgenfahrzeug während des Ersten Weltkriegs. Foto: unbekannt, Public domain, via Wikimedia Commons

Institut, internationale Arbeit und Spätzeit

Nach dem Krieg blieb Curie eng mit der Forschung an Radium und medizinischer Anwendung verbunden. 1921 reiste sie in die Vereinigten Staaten, wo eine Spendenkampagne ein Gramm Radium für ihre Arbeit finanzierte. Auch die Gründung und Förderung von Laboren in Paris und Warschau gehörten zu ihrem Lebenswerk. Curie suchte keinen lauten Ruhm. Sie nutzte ihre Bekanntheit, um Forschung zu ermöglichen, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auszubilden und internationale Zusammenarbeit zu stärken.

Abschied

Marie Curie starb am 4. Juli 1934 im Sanatorium Sancellemoz in Haute-Savoie. Zeitgenössische und heutige Darstellungen verbinden ihre Erkrankung mit der langjährigen Belastung durch radioaktive Stoffe und ungeschützte Röntgenarbeit, die Gefahren waren damals jedoch noch nicht ausreichend verstanden. 1995 wurden Marie und Pierre Curie in das Pariser Panthéon überführt. Ihr Name steht nicht nur für zwei Nobelpreise, sondern für eine Form von Wissenschaft, die Genauigkeit, Mut und Verantwortung miteinander verband.

Lebensstationen

15 Ereignisse

Geboren in Warschau

1867

Maria Skłodowska, später bekannt als Marie Curie, wird im damals russisch beherrschten Warschau geboren.

Studium an der Sorbonne

1891

Sie geht nach Paris und beginnt an der Sorbonne ihr Studium der Naturwissenschaften.

Abschluss in Physik

1893

Marie Skłodowska erwirbt an der Sorbonne den Abschluss in Physik.

Begegnung mit Pierre Curie

1894

In Paris lernt sie den Physiker Pierre Curie kennen, mit dem sie bald wissenschaftlich zusammenarbeitet.

Heirat mit Pierre Curie

1895

Marie Skłodowska und Pierre Curie heiraten in Sceaux bei Paris.

Polonium benannt

1898

Marie und Pierre Curie berichten über ein neues radioaktives Element und nennen es nach Maries Herkunftsland Polonium.

Radium vorgestellt

1898

Die Curies und Gustave Bémont geben die Entdeckung von Radium bekannt.

Promotion an der Sorbonne

1903

Marie Curie promoviert über radioaktive Substanzen und wird damit eine führende Forscherin auf diesem neuen Gebiet.

Nobelpreis für Physik

1903

Marie Curie erhält gemeinsam mit Pierre Curie und Henri Becquerel den Nobelpreis für Physik.

Professorin an der Sorbonne

1906

Nach dem Verlust Pierre Curies übernimmt Marie Curie dessen Lehrstuhl und wird die erste Frau in dieser Position an der Sorbonne.

Nobelpreis für Chemie

1911

Sie erhält den Nobelpreis für Chemie für ihre Arbeiten zu Radium und Polonium.

Mobile Röntgeneinheiten

1914

Im Ersten Weltkrieg organisiert Curie mobile Röntgeneinheiten für Verwundete nahe der Front.

Radiumspende in den USA

1921

Auf einer USA-Reise nimmt Curie ein Gramm Radium entgegen, finanziert durch eine amerikanische Spendenkampagne für ihre Forschung.

Gestorben in Sancellemoz

1934

Marie Curie stirbt im Sanatorium Sancellemoz in Haute-Savoie.

Aufnahme ins Panthéon

1995

Marie und Pierre Curie werden in das Pariser Panthéon überführt; Marie Curie ist die erste Frau, die dort für eigene Verdienste beigesetzt wird.

Traueranzeige

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Stammbaum

  • Pierre Curie
  • Władysław Skłodowski
  • Bronisława Skłodowska
  • Ève Curie
  • Irène Joliot-Curie
  • Józef Skłodowski
  • Bronia Dłuska
  • Helena Skłodowska-Szalay

Ruhestätte

Panthéon

5th arrondissement of Paris

Zum Friedhof

Marie Curie (geb. Marya Salomea Skłodowska). Für immer unvergessen.