

Gedenkseite von Max Lorenz
Deutscher Fußballspieler
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Emoria
19. August 2026
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Biografie
Max Lorenz (* 19. August 1939 in Bremen; gestorben am 24. Oktober 2025 in Bremen) war ein deutscher Fußballspieler. Er war Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger mit Werder Bremen, absolvierte 19 Länderspiele für die Bundesrepublik Deutschland und gehörte zu den WM-Kadern von 1966 und 1970.
Bremen, Hemelingen und Werder
Lorenz wuchs im Bremer Stadtteil Hemelingen auf und begann beim SV Hemelingen mit dem Fußball. 1960 wechselte er zu Werder Bremen. Der Verein wurde zu seinem sportlichen Mittelpunkt: Lorenz spielte dort in Oberliga, Bundesliga und Europapokal, zunächst als junger Bremer aus der eigenen Umgebung, später als verlässlicher Spieler in Abwehr und Mittelfeld.
Pokalsieg und Beginn der Bundesliga
Am 13. September 1961 gewann Werder Bremen das DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:0. Lorenz gehörte zu dieser Mannschaft und erlebte wenig später den Übergang in den neuen Profifußball. Am 24. August 1963 stand er beim ersten Spieltag der Bundesliga im Weserstadion auf dem Platz. Werder gewann gegen Borussia Dortmund 3:2; Lorenz war damit einer der Spieler, die den Start der Liga aus eigener Erfahrung kannten.
Meisterschaft 1965
In der Saison 1964/65 wurde Werder Bremen Deutscher Meister. Lorenz gehörte zu einer Mannschaft, die defensiv stabil spielte und mit 29 Gegentoren die beste Abwehr der Liga stellte. Für Lorenz war dieser Titel der sportliche Höhepunkt seiner Bremer Jahre. Werder würdigte ihn später als Spieler, der über viele Jahrzehnte mit dem Verein verbunden blieb und in Bremen eine feste Adresse für frühere Profis, Fans und Vereinsmitarbeiter war.
Nationalmannschaft und Weltmeisterschaften
Sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gab Lorenz am 24. April 1965 beim 5:0 gegen Zypern in Karlsruhe. Zwischen 1965 und 1970 absolvierte er 19 Länderspiele und erzielte ein Tor. Bei der Weltmeisterschaft 1966 in England gehörte er zum deutschen Kader, kam aber nicht zum Einsatz. 1970 in Mexiko spielte er im Turnier und wurde im Spiel um Platz drei gegen Uruguay eingewechselt, das Deutschland mit 1:0 gewann.
Braunschweig und spätere Jahre
1969 wechselte Lorenz zu Eintracht Braunschweig, wo er bis 1972 spielte. Danach blieb er dem Fußball und vor allem Werder Bremen verbunden. In späteren Jahren trat er bei Vereinsveranstaltungen auf, unterstützte soziale und generationsübergreifende Initiativen des Klubs und war für viele Menschen im Bremer Fußball ein vertrautes Gesicht. Die Trauerfeier im November 2025 zeigte, wie weit diese Verbindung über Statistiken hinausreichte.
Abschied
Max Lorenz starb am 24. Oktober 2025 im Alter von 86 Jahren in Bremen. Werder Bremen erinnerte an ihn als Pokalsieger, Meisterspieler, Nationalspieler und langjährigen Wegbegleiter des Vereins. Sein Name bleibt besonders mit Werders erster großer Erfolgsphase in den 1960er-Jahren verbunden.
Lebensstationen
7 EreignisseGeboren in Bremen
1939Max Lorenz wird in Bremen geboren.
DFB-Pokalsieg mit Werder
1961Werder Bremen gewinnt das Pokalfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:0; Lorenz gehört zur Mannschaft.
Erster Bundesliga-Spieltag
1963Lorenz steht beim 3:2 von Werder Bremen gegen Borussia Dortmund am ersten Spieltag der neuen Bundesliga auf dem Platz.
Debüt in der Nationalmannschaft
1965Beim 5:0 gegen Zypern in Karlsruhe spielt Lorenz erstmals für die deutsche Nationalmannschaft.
Deutscher Meister mit Werder Bremen
1965Werder Bremen beendet die Bundesliga-Saison 1964/65 als Deutscher Meister.
WM-Dritter in Mexiko
1970Im Spiel um Platz drei gegen Uruguay kommt Lorenz für die deutsche Mannschaft zum Einsatz.
Gestorben in Bremen
2025Max Lorenz stirbt im Alter von 86 Jahren in Bremen.
Traueranzeige
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Max Lorenz. Für immer unvergessen.