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Roger Moore (geb. Roger George Moore)
Foto: Allan warren
CC BY-SA 3.0AusschnittCommons

Gedenkseite von Roger Moore (geb. Roger George Moore)

14. Okt. 1927 – 23. Mai 2017(89 Jahre)Sterbeort:Crans-Montana, Sierre District

Britischer Schauspieler

Gedenkkerzen

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Emoria entzündet eine Gedenkkerze im Gedenken an Roger Moore.

Emoria

23. Mai 2026

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Biografie

Roger Moore (* 14. Oktober 1927 in London; gestorben am 23. Mai 2017 in der Schweiz) war ein britischer Schauspieler, Autor und UNICEF-Botschafter. Weltweit bekannt wurde er als James Bond, den er zwischen 1973 und 1985 in sieben offiziellen Filmen spielte. Vor dieser Rolle war er bereits ein großer Fernsehstar, besonders als Simon Templar in The Saint. Seine Karriere steht für Eleganz, trockenen Humor, Selbstironie und eine Form von Leinwandpräsenz, die weniger auf Härte als auf Charme und Timing setzte.

Frühe Jahre

Roger George Moore wuchs im Süden Londons auf. Nach der Schule arbeitete er kurz in der Trickfilmbranche und kam über kleine Filmaufgaben zur Schauspielerei. Eine frühe Begegnung mit dem Regisseur Brian Desmond Hurst führte dazu, dass Moore an der Royal Academy of Dramatic Art studieren konnte. Nach dem Militärdienst kehrte er zur Bühne und zum Film zurück. In den 1950er-Jahren arbeitete er in Großbritannien und den Vereinigten Staaten, unter anderem fürs Fernsehen und für MGM.

Fernsehen als Durchbruch

Moores Durchbruch kam nicht zuerst durch das Kino, sondern durch das Fernsehen. Nach Rollen in Serien wie Ivanhoe, The Alaskans und Maverick wurde er 1962 zur prägenden Besetzung von The Saint. Als Simon Templar verband er Abenteuer, höfische Manieren, Ironie und die Fähigkeit, sich selbst nicht zu schwer zu nehmen. Die Serie lief bis 1969 und machte Moore international sichtbar. 1971 folgte The Persuaders!, in dem er an der Seite von Tony Curtis spielte und seinen Stil als eleganter Abenteurer weiter ausformte.

James Bond

1973 übernahm Moore in Live and Let Die die Rolle des James Bond. Er folgte auf Sean Connery und George Lazenby, machte die Figur aber nicht zur Kopie seiner Vorgänger. Sein Bond war leichter, ironischer und oft stärker auf Wortwitz als auf Bedrohung gebaut. Das passte zu den 1970er- und frühen 1980er-Jahren, in denen die Reihe Spektakel, Exotik und Humor weiter ausspielte. Moore spielte 007 siebenmal, von Live and Let Die bis A View to a Kill. Für viele Zuschauerinnen und Zuschauer wurde gerade diese Mischung aus Distanz, Lächeln und Abenteuer zur eigenen Bond-Erinnerung.

Neben und nach Bond

Moore blieb auch außerhalb von Bond präsent. Zu seinen Filmen gehörten unter anderem The Man Who Haunted Himself, Gold, The Wild Geese und The Sea Wolves. Besonders The Man Who Haunted Himself zeigte eine ernstere, gebrochene Seite seines Spiels. Trotzdem nahm Moore seine eigene öffentliche Figur selten pathetisch. Er konnte über seine Stärken und Grenzen sprechen, ohne die Karriere kleinzureden. Diese gelassene Selbstironie wurde ein Teil seines öffentlichen Bildes.

UNICEF

Eine zweite, für ihn selbst besonders wichtige Rolle begann 1991: Moore wurde internationaler UNICEF-Botschafter. Audrey Hepburn hatte ihn mit der Arbeit der Organisation vertraut gemacht. Danach reiste er über viele Jahre zu UNICEF-Projekten, sprach über Kinderrechte, HIV/AIDS, Landminenverletzungen, Kinderarbeit und Jodmangel und half, Aufmerksamkeit und Spenden zu gewinnen. UNICEF würdigte ihn als verlässliche Stimme für Kinder. Für sein humanitäres Engagement wurde er 1999 zum Commander und 2003 zum Knight Commander des Order of the British Empire ernannt.

Letzte Jahre und Tod

Moore lebte in späteren Jahren eng mit der Schweiz verbunden. Am 23. Mai 2017 starb er dort im Alter von 89 Jahren. Die Reaktionen auf seinen Tod erinnerten an den Bond-Darsteller, aber auch an den Fernsehstar, Autor und UNICEF-Botschafter. Er hinterließ sieben 007-Filme, viele Fernsehrollen und ein öffentliches Bild, das von Humor, Höflichkeit und Selbstironie geprägt blieb. Besonders sein UNICEF-Engagement zeigte, dass er seine Bekanntheit nicht nur verwaltete, sondern für Kinder in Not einsetzte.

Lebensstationen

6 Ereignisse

Geboren in London

1927

Roger George Moore wird in Stockwell im Süden Londons geboren.

The Saint

1962

Die Serie The Saint startet im britischen Fernsehen; Moore wird als Simon Templar international bekannt.

Erster James-Bond-Film

1973

Live and Let Die hat in London Premiere; Roger Moore spielt erstmals James Bond.

Letzter Bond-Auftritt

1985

A View to a Kill feiert Weltpremiere; der Film ist Moores siebter und letzter Auftritt als 007.

Ritterschlag angekündigt

2003

Moore wird in der Queen's Birthday Honours List für sein karitatives Engagement als Knight Commander geehrt.

Gestorben in der Schweiz

2017

Roger Moore stirbt im Alter von 89 Jahren in der Schweiz.

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Stammbaum

  • Dorothy Squires

Ruhestätte

Cimetière de Monaco

Monaco Cemetery

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Roger Moore (geb. Roger George Moore). Für immer unvergessen.