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City of Westminster


Britischer theoretischer Physiker
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Emoria entzündet eine Gedenkkerze im Gedenken an Stephen Hawking.
Emoria
14. März 2026
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Stephen Hawking's grave at Westminster Abbey

Physicist Stephen Hawking in Zero Gravity NASA (cropped)

Stephen Hawking NASA 50th 200804210001HQ

Stephen Hawking giving a lecture for NASA's 50th anniversary

Stephen Hawking holding a lecture at Stockholm Waterfront Congress Centre, 24 August 2015.

Professor Stephen Hawking in Cambridge, UK.

Stephen Hawking introduces the public to the Corpus Clock, at the Taylor Library, Corpus Christi College, Cambridge.

Physicist Stephen Hawking in Zero Gravity NASA

Stephen Hawking 050506

Prof. Stephen Hawking on his way to a lecture before highschool students in Jerusalem, Dec 10. 2006
Stephen Hawking (* 8. Januar 1942 in Oxford; gestorben am 14. März 2018 in Cambridge) war ein britischer theoretischer Physiker, Kosmologe und Wissenschaftsautor. Er arbeitete über Schwarze Löcher, Singularitäten, Kosmologie und die Beziehung zwischen allgemeiner Relativitätstheorie, Quantenphysik und Thermodynamik. Weltweit bekannt wurde er auch durch A Brief History of Time, ein Buch, das Fragen nach Raum, Zeit, Urknall und Schwarzen Löchern in die breite Öffentlichkeit brachte.

Hawking wurde in Oxford geboren und wuchs unter anderem in St Albans auf. Schon früh interessierte ihn weniger das Auswendiglernen als das Verstehen grundlegender Zusammenhänge. 1959 begann er am University College Oxford zu studieren, 1962 wechselte er für die Promotion nach Cambridge. Dort arbeitete er in einer Zeit, in der Kosmologie und Relativitätstheorie neue mathematische Formen annahmen. Die Frage, ob das Universum einen Anfang hatte und was in Schwarzen Löchern geschieht, wurde für ihn zum Zentrum wissenschaftlicher Arbeit.
Während seiner frühen Cambridge-Zeit wurde bei Hawking eine Motoneuron-Erkrankung diagnostiziert. Die Krankheit schränkte seine Bewegungsfähigkeit immer stärker ein; nach einer Tracheotomie 1985 konnte er nicht mehr mit seiner natürlichen Stimme sprechen. Sein wissenschaftliches Leben lässt sich dennoch nicht auf Krankheit reduzieren. Entscheidend ist, wie er mit Assistenten, Familie, Kolleginnen und Kollegen, Technik und enormer gedanklicher Konzentration weiterarbeitete. Seine Computerstimme wurde später Teil seiner öffentlichen Präsenz, aber die Arbeit dahinter blieb mathematisch und konzeptionell anspruchsvoll.
Mit Roger Penrose entwickelte Hawking Arbeiten zu Singularitäten in der allgemeinen Relativitätstheorie. Sie zeigten, dass Singularitäten nicht nur exotische Rechenfälle sind, sondern unter bestimmten Bedingungen tief in der Struktur der Theorie liegen. In den 1970er-Jahren verband Hawking dann Relativität, Quantenphysik und Thermodynamik auf neue Weise. Seine berühmteste Idee wurde die Hawking-Strahlung: Schwarze Löcher sind demnach nicht völlig schwarz, sondern können durch quantenmechanische Effekte Strahlung abgeben und langfristig Energie verlieren.
1974 wurde Hawking Fellow der Royal Society, 1979 Lucasian Professor of Mathematics in Cambridge. Diese Position verband ihn sichtbar mit einer langen wissenschaftlichen Tradition, doch seine eigene Wirkung lag in einem modernen Grenzgebiet: Gravitation, Quantenfeldtheorie, Information und der Ursprung des Universums. 1988 erschien A Brief History of Time. Das Buch wurde ein ungewöhnlicher Bestseller. Nicht alle Leser verstanden jede physikalische Idee, aber viele spürten, dass hier große Fragen ohne Herablassung gestellt wurden: Warum gibt es ein Universum? Was ist Zeit? Was kann Physik erklären?

Hawking wurde zu einer seltenen öffentlichen Figur der theoretischen Physik. Er trat in Fernsehformaten auf, schrieb populäre Bücher und benutzte Humor, um Distanz zu seinem eigenen Ruhm zu schaffen. Der Schwerelosigkeitsflug 2007 passte zu dieser Seite: Neugier, Inszenierung, Raumfahrtbegeisterung und ein ernstes Interesse an der Zukunft des Menschen im All kamen zusammen. Zugleich blieb wichtig, die Figur Hawking nicht nur als Symbol für Willenskraft zu lesen. Sein wissenschaftlicher Rang liegt in konkreten Beiträgen zu Schwarzen Löchern und Kosmologie, nicht in einer bloßen Ermutigungsgeschichte.

Stephen Hawking starb am 14. März 2018 in Cambridge. Er wurde 76 Jahre alt. Seine Asche wurde in Westminster Abbey beigesetzt, nahe den Gräbern von Isaac Newton und Charles Darwin. Sein Name bleibt mit einer seltenen Doppelwirkung verbunden: Er veränderte theoretische Vorstellungen über Schwarze Löcher und machte zugleich Millionen Menschen neugierig auf Fragen, die größer sind als der Alltag und doch mit ihm verbunden bleiben.
Stephen William Hawking wird in Oxford geboren.
Hawking beginnt am University College Oxford Naturwissenschaften zu studieren.
Er geht für die Promotion nach Cambridge und arbeitet in Kosmologie und allgemeiner Relativitätstheorie.
Bei Hawking wird eine Motoneuron-Erkrankung diagnostiziert.
Stephen Hawking heiratet Jane Wilde.
Hawking schließt seine Promotion in Cambridge ab.
Mit Roger Penrose prägt Hawking Arbeiten zu Singularitäten in der allgemeinen Relativitätstheorie.
Hawking zeigt, dass Schwarze Löcher aufgrund quantenmechanischer Effekte Strahlung abgeben können.
Hawking wird Fellow der Royal Society.
Er wird Lucasian Professor of Mathematics an der University of Cambridge.
Nach schwerer Krankheit und einer Tracheotomie verliert Hawking die natürliche Sprechfähigkeit.
Sein populärwissenschaftliches Buch wird ein internationaler Bestseller.
Die Royal Society zeichnet Hawking mit der Copley Medal aus.
Hawking erlebt bei einem Parabelflug kurze Phasen der Schwerelosigkeit.
US-Präsident Barack Obama verleiht Hawking die Presidential Medal of Freedom.
Stephen Hawking stirbt im Alter von 76 Jahren in Cambridge.
Hawkings Asche wird in Westminster Abbey beigesetzt, nahe den Gräbern von Isaac Newton und Charles Darwin.
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Stephen Hawking. Für immer unvergessen.