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Gedenkseite von Steve Jobs (geb. Abdul Lateef Jandali)
Steve Jobs (geb. Abdul Lateef Jandali)
Foto: MetalGearLiquid , based on File:Steve_Jobs_Headshot_2010-CROP.jpg made by Matt Yohe
CC BY-SA 3.0AusschnittCommons

Gedenkseite von Steve Jobs (geb. Abdul Lateef Jandali)

24. Feb. 1955 – 5. Okt. 2011(56 Jahre)Sterbeort:Palo Alto, Santa Clara County

US-amerikanischer Unternehmer und Mitgründer von Apple

Gedenkkerzen

Kondolenzbuch

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Erinnerungen

14 Erinnerungen

Frenzy at the Keynote (2196973872)

Frenzy at the Keynote (2196973872)

Steve Jobs talks about Leopard (2196994134)

Steve Jobs talks about Leopard (2196994134)

More Steve Jobs action... (2197006110)

More Steve Jobs action... (2197006110)

Steve Jobs talks about the iPhone (2197013436)

Steve Jobs talks about the iPhone (2197013436)

Steve Jobs shows off the iPhone 4 at the 2010 Worldwide Developers Conference.

Steve Jobs shows off the iPhone 4 at the 2010 Worldwide Developers Conference.

Steve Jobs about iTunes Movie Rental

Steve Jobs about iTunes Movie Rental

Steve Jobs at the 2010 Worldwide Developers Conference

Steve Jobs at the 2010 Worldwide Developers Conference

Steve Jobs with the Apple iPad no logo

Steve Jobs with the Apple iPad no logo

Steve Jobs

Steve Jobs

Steve Jobs holding a MacBook Air (at MacWorld Conference & Expo 2008 - Moscone Center - San Francisco, CA)

Steve Jobs holding a MacBook Air (at MacWorld Conference & Expo 2008 - Moscone Center - San Francisco, CA)

Steve Jobs and Bill Gates (522695099)

Steve Jobs and Bill Gates (522695099)

Entrepreneur of the Year

Entrepreneur of the Year

Biografie

Todesursache

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Religion

Buddhismus

Grabstätte

Alta Mesa Memorial Park

Beruf(8)

UnternehmerErfinderDesignerInformatikerExecutive ProducerFilmproduzentFinanzierTechnologieunternehmer

Auszeichnungen(5)

National Medal of TechnologyGrammy Trustees AwardCalifornia Hall of FameNational Inventors Hall of FameDisney Legends

Partner(1)

Laurene Powell Jobs

Ausbildung(3)

Reed CollegeHomestead High SchoolDe Anza College

Steve Jobs (* 24. Februar 1955 in San Francisco; gestorben am 5. Oktober 2011 in Palo Alto) war ein US-amerikanischer Unternehmer, Mitgründer von Apple, Mitgründer von NeXT und prägender Eigentümer von Pixar. Er wurde zu einer der sichtbarsten Figuren der Computer- und Unterhaltungselektronik: nicht als alleiniger Erfinder, sondern als Produktdenker, Präsentator und Unternehmenslenker, der Technik, Design, Software und Vermarktung ungewöhnlich eng zusammenführte.

Steve Jobs auf der Macworld in San Francisco im Jahr 2005
Steve Jobs auf der Macworld in San Francisco im Jahr 2005. Foto: mylerdude, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Kindheit, Reed und erste Technikjahre

Jobs wurde als Kind von Paul und Clara Jobs adoptiert und wuchs im späteren Silicon Valley auf. Sein Interesse galt früh Elektronik, Gegenkultur, Gestaltung und spirituellen Fragen. Nach einem kurzen Studium am Reed College blieb er dort als Gasthörer und besuchte unter anderem Kalligrafiekurse, die er später mit der typografischen Gestaltung des Macintosh verband. Bei Atari arbeitete er in der Spielebranche, bevor er nach Indien reiste. Diese Mischung aus Technik, Vereinfachung, Ästhetik und Inszenierung wurde ein wiederkehrendes Muster seiner Arbeit.

Apple, Wozniak und der Personal Computer

1976 gründete Jobs mit Steve Wozniak und Ronald Wayne Apple Computer. Wozniak entwickelte die technische Grundlage des Apple I und Apple II; Jobs erkannte, dass ein Computer für private Nutzer nicht wie ein Bastelprojekt wirken durfte. Der Apple II wurde zu einem frühen Massenprodukt des Personal Computers. Jobs' Stärke lag dabei weniger im Ingenieurhandwerk als in Richtung, Verkauf, Verpackung und radikaler Vereinfachung. Er verstand, dass ein Gerät auch über Gehäuse, Vertrieb, Sprache und Begehrlichkeit wirkt.

Macintosh und Bruch

Der Macintosh von 1984 machte grafische Benutzeroberfläche, Maus und eine neue Vorstellung vom persönlichen Computer für ein breiteres Publikum sichtbar. Jobs führte das Team mit enormem Anspruch, Charisma und Härte. Diese Arbeitsweise brachte Konzentration, aber auch Konflikte. Nach internen Machtkämpfen mit CEO John Sculley und dem Apple-Board verlor Jobs 1985 seine operative Macht und verließ das Unternehmen. Der Bruch war kein Randereignis, sondern ein Einschnitt: Apple musste ohne ihn weiterarbeiten, und Jobs musste lernen, außerhalb von Apple neu anzufangen.

Steve Jobs und Bill Gates bei der D5-Konferenz 2007
Steve Jobs und Bill Gates bei der D5-Konferenz 2007. Foto: Joi Ito, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

NeXT und Pixar

Mit NeXT wollte Jobs leistungsfähige Computer für Bildung und Forschung bauen. Die Hardware blieb teuer und kommerziell begrenzt, doch das Betriebssystem und seine Entwicklungsumgebung wurden später entscheidend für Apples Zukunft. Parallel kaufte Jobs 1986 die Computersparte von Lucasfilm, aus der Pixar entstand. Mit Toy Story gelang 1995 der Durchbruch des vollständig computeranimierten Langfilms. Pixar machte Jobs nicht nur wohlhabend, sondern zeigte auch, dass seine Wirkung nicht auf Computerhardware beschränkt war.

Rückkehr und Fokus

1996 kaufte Apple NeXT, und Jobs kehrte zurück. Ab 1997 führte er Apple wieder, zunächst als Interims-CEO. Er strich Produktlinien, vereinfachte die Struktur und setzte auf wenige, klar erkennbare Geräte. Der iMac von 1998 machte diesen Neustart sichtbar: farbig, geschlossen, internetorientiert und bewusst anders als der graue PC-Standard. Jobs arbeitete eng mit Teams um Designer Jony Ive, Softwareentwickler, Hardwareingenieure und Marketingverantwortliche zusammen. Der öffentliche Auftritt konzentrierte sich auf Jobs, aber die Produkte entstanden aus großen, disziplinierten Teams.

Steve Jobs hält 2008 ein MacBook Air auf der Bühne
Steve Jobs hält 2008 ein MacBook Air auf der Bühne. Foto: Matthew Yohe, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

iPod, iPhone und das Ökosystem

Mit iPod und iTunes verschob Apple ab 2001 die eigene Rolle: vom Computerhersteller zum Anbieter eines geschlossenen Zusammenspiels aus Gerät, Software, Store und Inhalt. 2007 stellte Jobs das iPhone vor, 2010 das iPad. Diese Geräte veränderten Alltag, Mediennutzung, Softwaremärkte und Erwartungen an Bedienung. Zugleich brachten sie neue Abhängigkeiten mit sich: Apples Kontrolle über Plattform, App Store und Hardware wurde zu einem zentralen Teil des Erfolgs, aber auch zu einem dauerhaften Streitpunkt über Macht, Offenheit und Geschäftsbedingungen.

Steve Jobs stellt 2010 das iPad vor
Steve Jobs stellt 2010 das iPad vor. Foto: matt buchanan, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Führungsstil und öffentliche Figur

Jobs' Führungsstil war berühmt und belastend zugleich. Er konnte Talente anziehen, Produkte schärfen und Teams zu Ergebnissen treiben, die kaum jemand für erreichbar hielt. Er konnte aber auch verletzend, ungeduldig und rücksichtslos auftreten. Gerade diese Spannung gehört zu seiner Einordnung: Ohne harte Entscheidungen, Geschmackssicherheit und Präsentationskunst ist Apples Aufstieg nach 1997 kaum zu verstehen; ohne die Arbeit vieler anderer Menschen, ohne industrielle Lieferketten und ohne die Kosten seiner Managementkultur wäre die Geschichte unvollständig.

Abschied

2003 wurde bei Jobs eine seltene Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. In den folgenden Jahren nahm er mehrfach medizinische Auszeiten. Am 24. August 2011 trat er als CEO von Apple zurück; Tim Cook übernahm die Leitung. Steve Jobs starb am 5. Oktober 2011 in Palo Alto. Er wurde 56 Jahre alt. Sein Einfluss bleibt in Geräten, Präsentationsformen und digitalen Geschäftsmodellen sichtbar, aber auch in der Frage, wie viel Kontrolle ein Unternehmen über die Werkzeuge haben sollte, die Menschen täglich benutzen.

Lebensstationen

19 Ereignisse

Geboren in San Francisco

1955

Steven Paul Jobs wird in San Francisco geboren und wächst bei Paul und Clara Jobs in Kalifornien auf.

Reed College

1972

Jobs beginnt ein Studium am Reed College in Oregon, bricht es aber nach kurzer Zeit ab und besucht weiter einzelne Kurse.

Atari und Indienreise

1974

Jobs arbeitet bei Atari und reist anschließend nach Indien; beide Erfahrungen prägen seine spätere Haltung zu Technik, Einfachheit und Gestaltung.

Apple gegründet

1976

Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gründen Apple Computer.

Apple II erscheint

1977

Der Apple II wird zu einem frühen Erfolg des Personal Computers und macht Apple zu einem schnell wachsenden Unternehmen.

Macintosh vorgestellt

1984

Jobs stellt den Macintosh vor, der die grafische Benutzeroberfläche und Mausbedienung für ein breiteres Publikum sichtbar macht.

Abschied von Apple

1985

Nach Machtkämpfen im Unternehmen verlässt Jobs Apple und beginnt kurz darauf mit NeXT.

Pixar übernommen

1986

Jobs kauft die Computersparte von Lucasfilm, aus der Pixar als eigenständiges Animationsstudio hervorgeht.

NeXT Computer

1988

NeXT stellt seinen ersten Computer vor; wirtschaftlich bleibt die Hardware schwierig, technisch wird die Software später wichtig für Apple.

Toy Story im Kino

1995

Pixars Toy Story erscheint als erster vollständig computeranimierter Langfilm und verändert das Animationskino.

Apple kauft NeXT

1996

Apple kündigt die Übernahme von NeXT an; Jobs kehrt damit in das Unternehmen zurück, das er mitgegründet hatte.

Zurück an der Apple-Spitze

1997

Jobs wird Interims-CEO von Apple und richtet das Unternehmen radikal auf wenige Produkte aus.

iMac vorgestellt

1998

Apple stellt den iMac vor, der den Neustart der Marke unter Jobs sichtbar macht.

iPod vorgestellt

2001

Der iPod wird präsentiert und verbindet Apple stärker mit Musik, iTunes und mobiler Unterhaltung.

Rede in Stanford

2005

Jobs hält die Stanford Commencement Address, in der er über Brüche, Arbeit und Sterblichkeit spricht.

iPhone vorgestellt

2007

Jobs präsentiert das iPhone, das Telefon, iPod und Internetkommunikation in einem Gerät verbindet.

iPad vorgestellt

2010

Apple stellt das iPad vor und erweitert die mobile Gerätefamilie um ein Tablet.

Rücktritt als CEO

2011

Jobs tritt als Apple-CEO zurück; Tim Cook übernimmt die Leitung, Jobs bleibt zunächst Chairman.

Gestorben in Palo Alto

2011

Steve Jobs stirbt im Alter von 56 Jahren in Palo Alto an den Folgen einer Krebserkrankung.

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Steve Jobs (geb. Abdul Lateef Jandali). Für immer unvergessen.