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Uta Hagen (geb. Uta Thyra Hagen)

Gedenkseite von Uta Hagen (geb. Uta Thyra Hagen)

12. Juni 1919 – 14. Jan. 2004(84 Jahre)Sterbeort:New York City, New York

Deutsch-amerikanische Schauspielerin

Gedenkkerzen

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Emoria

11. Juni 2026

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Biografie

Auszeichnungen(6)

National Medal of ArtsTony Award/Beste HauptdarstellerinFellow of the American Academy of Arts and SciencesDonaldson-PreisDrama League AwardLucille Lortel Award for Outstanding Lead Actress

Partner(2)

José FerrerHerbert Berghof

Ausbildung(2)

Universität von Wisconsin-MadisonUniversity of Wisconsin High School

Uta Hagen (* 12. Juni 1919 in Göttingen; gestorben am 14. Januar 2004 in New York) war eine deutsch-amerikanische Schauspielerin, Theaterpädagogin und Autorin. Sie wurde am Broadway ausgezeichnet und prägte als Lehrerin am HB Studio mehrere Generationen von Schauspielerinnen und Schauspielern.

Göttingen, Wisconsin, New York

Hagen wurde in eine künstlerisch geprägte Familie geboren. Ihr Vater Oskar Hagen war Kunsthistoriker, ihre Mutter Thyra Leisner Sängerin. Die Familie zog in die Vereinigten Staaten, als Uta Hagen noch ein Kind war. Nach kurzen Studienzeiten in London und Wisconsin ging sie nach New York und begann früh professionell auf der Bühne zu arbeiten.

Broadway

1938 gab Hagen ihr Broadway-Debüt als Nina in Tschechows The Seagull. Sie spielte später unter anderem Ophelia, Desdemona, Blanche DuBois und Georgie Elgin in The Country Girl, wofür sie ihren ersten Tony Award erhielt. Ihre bekannteste Rolle wurde Martha in Edward Albees Who's Afraid of Virginia Woolf?, die ihr einen weiteren Tony Award brachte.

Blacklist und Theaterarbeit

In der McCarthy-Ära wurde Hagen in Hollywood auf die schwarze Liste gesetzt. Ihre Filmmöglichkeiten wurden dadurch stark eingeschränkt, und ihr Schwerpunkt blieb das New Yorker Theater. Diese Situation erklärt mit, warum ihr Einfluss weniger über Filmrollen als über Bühne, Unterricht und Bücher sichtbar wurde. Hagen arbeitete weiter, ohne ihr Selbstverständnis als Theaterschauspielerin aufzugeben.

HB Studio und Methode

Mit Herbert Berghof, den sie später heiratete, war Hagen eng mit dem HB Studio in Greenwich Village verbunden. Dort unterrichtete sie über Jahrzehnte. Ihre Methode verlangte genaue Beobachtung, konkrete Umstände und die Abkehr von leeren Effekten. In Respect for Acting und A Challenge for the Actor formulierte sie Übungen und Grundsätze, die weltweit in der Schauspielausbildung gelesen wurden.

Späte Anerkennung

Hagen erhielt 1999 einen Tony Award für ihr Lebenswerk und blieb auch im hohen Alter auf der Bühne und im Unterricht präsent. Zu ihren Schülerinnen und Schülern gehörten zahlreiche bekannte Darstellerinnen und Darsteller, doch ihre eigentliche Bedeutung lag nicht in einer Prominentenliste. Sie bestand darin, Schauspiel als wiederholbare, prüfbare Arbeit an Wahrhaftigkeit, Verhalten und Situation zu vermitteln.

Abschied

Uta Hagen starb am 14. Januar 2004 in New York. Sie wurde 84 Jahre alt. Ihr Andenken ist mit dem amerikanischen Theater, mit kompromisslosem Schauspielunterricht und mit einem Werk verbunden, das Bühnenpraxis in klare, weitergebbare Übungen übersetzte.

Lebensstationen

2 Ereignisse

Geboren in Göttingen

1919

Uta Thyra Hagen wird in Göttingen geboren.

Gestorben in New York

2004

Uta Hagen stirbt im Alter von 84 Jahren in New York.

Traueranzeige

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Stammbaum

  • José Ferrer
  • Herbert Berghof
  • Oskar Hagen
  • Holger Hagen

Uta Hagen (geb. Uta Thyra Hagen). Für immer unvergessen.