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ZW

Gedenkseite von Zao Wou-Ki

1. Feb. 1920 – 9. Apr. 2013(93 Jahre)Sterbeort:Nyon, Nyon District

Französisch-chinesischer Maler

Gedenkkerzen

1 Kerze

Emoria entzündet eine Gedenkkerze im Gedenken an Zao Wou-Ki.

Emoria

9. April 2026

Kondolenzbuch

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Biografie

Beruf(5)

MalerLithografBriefmarkengestalterZeichnerKünstler

Auszeichnungen(2)

Praemium Imperialehonorary doctor of the Chinese University of Hong Kong

Partner(3)

May ZaoFrançoise Marquet-ZaoXie Jinglan

Ausbildung(2)

Académie de la Grande ChaumièreChinesische Hochschule der Künste

Zao Wou-Ki (nach chinesischen Dokumenten geboren am 13. Februar 1920 in Peking; gestorben am 9. April 2013 in Nyon) war ein chinesisch-französischer Maler, Zeichner, Lithograf und Druckgrafiker. Sein Werk verband europäische Moderne, chinesische Schrifttradition, Tusche, Farbe und eine zunehmend abstrakte Bildsprache.

Herkunft und Ausbildung

Zao Wou-Ki wurde in Peking geboren; wenige Monate später zog seine Familie nach Shanghai. Er wuchs in Nantong auf und lernte früh Kalligrafie. 1935 bestand er die Aufnahmeprüfung an der École des beaux-arts de Hangzhou. Dort studierte er bei chinesischen und westlich ausgebildeten Lehrern, wandte sich früh der Ölmalerei zu und wurde nach dem Abschluss selbst Assistent an der Schule.

Paris

Am 26. Februar 1948 verließ Zao Wou-Ki Shanghai mit seiner ersten Frau Lalan. Nach der Ankunft in Frankreich ging er nach Paris, besuchte den Louvre, lernte Französisch und arbeitete an der Académie de la Grande-Chaumière. In Montparnasse bezog er ein Atelier in der Nähe von Alberto Giacometti. Aus T'chao Wou-Ki wurde in Frankreich Zao Wou-Ki.

Schrift, Farbe und Abstraktion

In Paris begegnete Zao Wou-Ki Künstlern und Schriftstellern wie Henri Michaux, Jean-Paul Riopelle, Hans Hartung, Pierre Soulages und Joan Mitchell. Eine Reise in die Schweiz brachte ihn mit dem Werk Paul Klees in Berührung. Ab 1953 lösten sich Stillleben und erkennbare Motive zunehmend auf; Zao sprach von einer imaginären, nicht entzifferbaren Schrift. Daraus entstand eine Malerei aus Farbe, Raum, Bewegung und Zeichen.

Ausstellungen und Anerkennung

Schon 1949 zeigte Zao Wou-Ki eine erste Einzelausstellung in Paris. Es folgten Galerien in Paris, New York und Tokio, Retrospektiven in Cincinnati, Essen, Montréal, Paris, Mexiko, Taipei, Hongkong und Shanghai. 1964 wurde er französischer Staatsbürger. 1994 erhielt er den Praemium Imperiale in der Sparte Malerei. 2002 wurde er in die Académie des beaux-arts gewählt und am 26. November 2003 offiziell aufgenommen.

Letzte Jahre

2008 beendete Zao Wou-Ki die Arbeit mit Ölfarbe; 2010 malte er seine letzten Aquarelle. 2011 zog er mit seiner Frau Françoise Marquet-Zao nach Dully in der Schweiz. Er starb am 9. April 2013 im Krankenhaus von Nyon. Die Zao-Wou-Ki-Stiftung bewahrt die Archive, begleitet den Catalogue raisonné und verwaltet Fragen zu Echtheit und Rechten an seinem Werk.

Lebensstationen

4 Ereignisse

Geboren in Peking

1920

Zao Wou-Ki wird nach chinesischen Dokumenten am 13. Februar 1920 in Peking geboren.

Aufbruch nach Frankreich

1948

Zao Wou-Ki verlässt Shanghai mit seiner ersten Frau Lalan und reist nach Paris.

Aufnahme in die Académie des beaux-arts

2003

Zao Wou-Ki wird offiziell in die Académie des beaux-arts in Paris aufgenommen.

Gestorben in Nyon

2013

Zao Wou-Ki stirbt im Krankenhaus von Nyon in der Schweiz.

Todesanzeige

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Stammbaum

  • May Zao
  • Xie Jinglan

Ruhestätte

Cimetière Montparnasse

14th arrondissement of Paris

Zum Friedhof

Zao Wou-Ki. Für immer unvergessen.