

Deutsch-amerikanische Schauspielerin
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Christa Lang, auch Christa Lang-Fuller (* 23. Dezember 1943 in Winterberg; gestorben am 30. Januar 2026 in Los Angeles), war eine deutsch-amerikanische Schauspielerin, Autorin und Produzentin. Sie arbeitete in Frankreich und den USA, spielte in Filmen von Jean-Luc Godard, Claude Chabrol, Peter Bogdanovich und Samuel Fuller und schrieb später selbst für Film und Buch.
Lang wurde im Sauerland geboren. Mit 17 Jahren ging sie nach Paris, arbeitete dort als Au-pair und Übersetzerin und studierte Schauspiel. In der französischen Filmszene der 1960er-Jahre begegnete sie Regisseuren, Autoren und Schauspielern, die das europäische Kino dieser Zeit mitformten. Daraus entstanden frühe Rollen in französischen Produktionen.
Zu Langs frühen Filmen gehörten Circle of Love, Code Name: Tiger und Jean-Luc Godards Alphaville. 1967 spielte sie in Claude Chabrols The Champagne Murders an der Seite von Anthony Perkins. Diese Arbeiten führten sie aus kleinen Auftritten heraus in ein internationales Umfeld zwischen französischem Kino und amerikanischen Produktionen.
In Paris lernte Lang den amerikanischen Regisseur Samuel Fuller kennen, den sie 1967 heiratete. Ihre Zusammenarbeit blieb eng, ohne ihre eigene Laufbahn darauf zu verkürzen. Sie spielte in Dead Pigeon on Beethoven Street, The Big Red One, White Dog und Thieves After Dark. Außerdem war sie in Peter Bogdanovichs What's Up, Doc? und Nickelodeon zu sehen.
Lang arbeitete auch hinter der Kamera. Für Girls in Prison schrieb sie am Drehbuch mit; mit Samuel Fuller und Jerome Rudes war sie an der Autobiografie A Third Face beteiligt, die 2002 erschien. Später unterstützte sie Projekte rund um Fullers Archiv und die Dokumentation A Fuller Life ihrer Tochter Samantha Fuller.
Zu Langs späteren Arbeiten zählten Rollen in No Fear, No Die, L.A. Without a Map, Land of Plenty und The Queen of Hollywood Blvd. Christa Lang starb am 30. Januar 2026 in Los Angeles. Sie wurde 82 Jahre alt.