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Laura Branigan (geb. Laura Ann Branigan)

Gedenkseite von Laura Branigan (geb. Laura Ann Branigan)

3. Juli 1952 – 26. Aug. 2004(52 Jahre)Sterbeort:East Quogue, Suffolk County

US-amerikanische Sängerin

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Laura Branigans Unterschrift

Laura Branigans Unterschrift

Laura Branigan 1987, für die Presseunterlagen zum Album „Touch“

Laura Branigan 1987, für die Presseunterlagen zum Album „Touch“

Das Etikett der amerikanischen 12-Inch-Single von „Gloria“, 1982

Das Etikett der amerikanischen 12-Inch-Single von „Gloria“, 1982

„All Night with Me“ – ihre erste Single bei Atlantic Records, 1982

„All Night with Me“ – ihre erste Single bei Atlantic Records, 1982

Laura Branigan um 1982 – im Jahr, in dem „Gloria“ erschien

Laura Branigan um 1982 – im Jahr, in dem „Gloria“ erschien

Biografie

Auszeichnungen(2)

Billboard Year-End Hot 100 singles of 1983Tokyo Music Festival

Partner(1)

Lawrence Kruteck

Ausbildung(2)

American Academy of Dramatic ArtsByram Hills High School

Laura Ann Branigan (* 3. Juli 1952 in Mount Kisco, New York; † 26. August 2004 in East Quogue, New York) war eine US-amerikanische Sängerin, Songschreiberin und Schauspielerin. Zwei ihrer Lieder, Gloria und Self Control, gehören zu den bekanntesten des Jahrzehnts — im deutschsprachigen Raum mehr noch als in ihrer Heimat: Self Control war 1984 die meistverkaufte Single des Jahres in Deutschland und in der Schweiz. Sie wurde 52 Jahre alt.

Das vierte von fünf Kindern

Laura Ann Branigan kam am 3. Juli 1952 in Mount Kisco im Norden des Bundesstaats New York zur Welt, als viertes von fünf Kindern irisch-amerikanischer Eltern. Ihr Vater James Branigan war Makler für Investmentfonds, ihre Mutter hieß Kathleen, geborene O’Hare. Aufgewachsen ist Laura in Armonk, eine halbe Autostunde nördlich von New York City; zur katholischen Schule ging sie im benachbarten Chappaqua.

„Ich war wirklich schüchtern“, sagte sie Jahrzehnte später über diese Zeit. Als sich die Eltern trennten, zog sie sich noch weiter zurück. Was das aufbrach, war eine Schulaufführung: In ihrem letzten Jahr an der Byram Hills High School bekam sie die Hauptrolle im Musical. „Zum ersten Mal“, erinnerte sie sich, „hatte ich das Gefühl, mich wirklich ausdrücken zu können.“ 1970 machte sie dort ihren Abschluss.

Manhattan, eine Schauspielschule und eine Band namens Meadow

Nach der Highschool zog sie nach Manhattan und nahm Schauspielunterricht an der American Academy of Dramatic Arts. Noch während der Ausbildung gründete sie mit Walker Daniels und Chris Van Cleave die Folkrock-Gruppe Meadow, in der sie sang und mitschrieb. 1973 erschien das einzige Album der Band, The Friend Ship. Danach löste sich die Gruppe auf.

1976 ging sie als Backgroundsängerin mit Leonard Cohen auf dessen Europatournee. Es war das letzte Mal, dass sie im Hintergrund stand. Zurück in New York war ihr klar, dass sie es als Solistin versuchen würde. 1979 nahm Ahmet Ertegün, der Mitgründer von Atlantic Records, sie unter Vertrag.

Branigan, 1982

Im März 1982 erschien ihr erstes Album, Branigan: neun Titel, produziert von Jack White — einem Kölner, der mit bürgerlichem Namen Horst Nußbaum hieß und den der Atlantic-Manager Doug Morris eigens für diese Platte engagiert hatte. Die erste Single, All Night with Me, kam bis auf Platz 69 der amerikanischen Charts und wieder heraus. Es sah nicht nach einem Anfang aus, der trägt.

Rot-schwarzes Atlantic-Etikett der Single All Night with Me von Laura Branigan aus dem Jahr 1982
Die Seite-A-Etikette ihrer ersten Single bei Atlantic Records, 1982. Abbildung: Atlantic Recording Corp., Public domain, via Wikimedia Commons

Ein italienisches Lied, ein deutscher Produzent

Die zweite Single desselben Albums kam nicht aus Amerika. Gloria hatte Umberto Tozzi 1979 in Italien veröffentlicht; geschrieben hatte er es mit Giancarlo Bigazzi, aufgenommen wurde es im Münchner Union Studio. Greg Mathieson, der bei Tozzis Aufnahme das Arrangement verantwortete und Keyboard spielte, schlug Jack White vor, das Stück für Laura Branigan neu einzuspielen. Den englischen Text schrieb der Kanadier Trevor Veitch.

Dabei verschob sich alles. Tozzi besingt eine Traumfrau, die ihm fehlt wie die Luft. In der Fassung, die Laura Branigan sang, spricht eine Frau zu einer anderen, die kurz davor ist zu zerbrechen — und fragt sie, ob die Stimmen, die sie hört, in ihrem eigenen Kopf sind.

Grün-oranges Atlantic-Etikett der amerikanischen 12-Inch-Single Gloria von Laura Branigan, 1982
Das Etikett der amerikanischen 12-Inch-Pressung von Gloria, 1982: Unter ihrem Namen stehen Umberto Tozzi, Giancarlo Bigazzi und Trevor Veitch als Autoren und Jack White als Produzent. Abbildung: Atlantic Records, Public domain, via Wikimedia Commons

36 Wochen

Im Radio lief das Lied zunächst kaum. Es setzte sich in den Diskotheken durch und kam von dort in die Charts, langsam und über Monate. Am 27. November 1982 stand es auf Platz zwei der Billboard Hot 100, hinter Truly von Lionel Richie, und hielt sich dort drei Wochen. Ganz nach oben kam es nie. Dafür blieb es 36 Wochen lang in den Hot 100 — so lange wie zuvor keine Single einer Solokünstlerin. In den Vereinigten Staaten wurde die Platte mit Platin ausgezeichnet, in Großbritannien erreichte sie Platz sechs.

In den deutschen Charts tauchte Gloria 1982 überhaupt nicht auf. Deutschland entdeckte sie erst zwei Jahre später, mit einem anderen Lied.

Am 23. Februar 1983 war Laura Branigan bei der 25. Grammy-Verleihung in Los Angeles für die beste weibliche Popgesangsdarbietung nominiert. Der Preis ging an Melissa Manchester. Es war eine von nur zwei Grammy-Nominierungen ihres Lebens.

Gloria verließ sie danach nie mehr. „Ich muss jede Show mit Gloria beenden“, sagte sie zwanzig Jahre später. „Der ganze Saal schreit.“

Schwarzweißes Pressefoto der lachenden Laura Branigan auf einem Heimtrainer, um 1982
Laura Branigan um 1982. Auf der Rückseite dieses Presseabzugs stand, dass sie seit achtzehn Monaten an ihrer ersten Platte arbeite. Foto: Universal Pictoral Press, Public domain, via Wikimedia Commons

Solitaire, Flashdance und ein Lied für Michael Bolton

1983 folgte Branigan 2. Solitaire, im Original von der Französin Martine Clémenceau, kam in den USA bis auf Platz sieben; den englischen Text hatte Diane Warren geschrieben, für die es der erste große Erfolg war. Die zweite Single, How Am I Supposed to Live Without You, führte die amerikanische Adult-Contemporary-Liste an. Das Lied war ursprünglich für andere Interpreten vorgesehen; weil der Mitautor Michael Bolton sich weigerte, den Refrain umschreiben zu lassen, blieb es liegen — bis Laura Branigan es genau so aufnahm, wie es geschrieben war. Es war auch für Bolton der erste große Erfolg; seine eigene Fassung führte sieben Jahre später die amerikanischen Charts an.

Im selben Jahr war ihre Stimme gleich zweimal im Film Flashdance zu hören, mit Imagination und noch einmal mit Gloria. Der Soundtrack war als Album des Jahres für den Grammy nominiert — gemeinsam mit allen Beteiligten war das ihre zweite Nominierung. 1984 sang sie Hot Night für Ghostbusters.

Der Sommer 1984

Am 19. April 1984 erschien Self Control. Giancarlo Bigazzi, Steve Piccolo und der italienische Sänger Raf hatten es geschrieben und über ihren Verlag zuerst Laura Branigan angeboten. So kam es, dass 1984 zwei Fassungen desselben Liedes erschienen: ihre, die Jack White und Robbie Buchanan in der Bundesrepublik und in Los Angeles aufnahmen und an deren Arrangement Harold Faltermeyer mitschrieb — und kurz darauf die von Raf selbst. Raf sah sich zunächst dem Vorwurf ausgesetzt, er habe abgeschrieben; die Urhebervermerke auf ihrer Platte räumten das schnell aus.

Im Mai standen beide Fassungen in den deutschen Top 20. Am 25. Juni 1984 stand Laura Branigans Self Control auf Platz eins der deutschen Charts — und blieb dort sechs Wochen, während sich Raf auf Platz zwei hielt. Am Jahresende war es die meistverkaufte Single des Jahres 1984 in Deutschland und in der Schweiz. In Österreich und in der Schweiz stand sie ebenfalls auf Platz eins, in den USA auf Platz vier, in Großbritannien auf Platz fünf. In Deutschland bekam sie Gold für 250.000 verkaufte Exemplare.

Mit einem weiteren Lied desselben Albums, The Lucky One, gewann sie 1984 den Hauptpreis des 13. Tokyo Music Festival; als Single kam es in den USA auf Platz 20 und in Deutschland auf Platz 33.

Das Musikvideo drehte William Friedkin, der Regisseur von French Connection und Der Exorzist. Sie war eine der ersten Künstlerinnen der Videoära, deren Video ein Oscar-Preisträger inszenierte. Gedreht wurde in New Jersey und New York, zu sehen war das Video erstmals im April 1984. MTV verlangte Änderungen, bevor der Sender es zeigte; Branigan sträubte sich, ließ sich dann aber von ihrer Plattenfirma zu einer kleinen Anpassung überreden. 1985 war sie dafür bei den American Music Awards als beliebteste Videokünstlerin nominiert; der Preis ging an Cyndi Lauper.

Vor der Kamera

Neben der Musik stand sie immer wieder auch als Schauspielerin vor der Kamera: Gastrollen in den Fernsehserien CHiPs, Automan und Monsters, dazu die Kinofilme Mugsy’s Girls und Backstage.

Am 27. April 1984 sang sie zum ersten Mal in der Tonight Show von Johnny Carson, im Juni desselben Jahres stand sie bei Dick Clark in American Bandstand. Und am 21. September 1985 trat sie in der ZDF-Show Wetten, dass..? aus Basel auf und sang Spanish Eddie — die Single erreichte in Österreich Platz acht und in Deutschland Platz 36.

Touch, 1987

Das Album Touch erschien am 7. Juli 1987 und brachte sie mit einer Coverversion von Jennifer Rushs The Power of Love zurück in die amerikanischen Top 40. Shattered Glass lief in den amerikanischen Diskotheken und kam auch in Deutschland und in der Schweiz noch einmal in die Charts.

Mit diesem Lied kam sie noch einmal zu Dick Clark, und es wurde ein besonderer Abend: Am 5. September 1987 lief nach dreißig Jahren die allerletzte Folge von American Bandstand beim Sender ABC. Der Gast war Laura Branigan mit Shattered Glass. Clarks Abschiedsworte an sein Publikum begannen mit einem Dank an sie.

Schwarzweißes Porträt von Laura Branigan 1987, das Kinn auf die Hand gestützt, Haar im Gegenlicht
Laura Branigan 1987, aufgenommen für die Presseunterlagen zum Album Touch. Foto: Atlantic Records, Public domain, via Wikimedia Commons

Leiser

1990 erschien das Album Laura Branigan. Zum ersten Mal produzierte sie selbst mit, unter anderem ihre Fassung von Turn the Beat Around. Die Tournee dazu begann mit einem Auftritt bei Johnny Carson. 1993 kam Over My Heart heraus, ihre siebte und letzte Studioplatte; ihr jüngerer Bruder William, den alle Billy nannten, war als Koproduzent, Gitarrist und Bassist dabei und schrieb mit ihr das Stück Over You. 1994 sang sie mit David Hasselhoff das Duett I Believe für den Soundtrack der Fernsehserie Baywatch.

„Das war es, wofür ich gelebt habe“

Kennengelernt hatte sie ihren Mann auf einer Party in Manhattan; neun Monate später heirateten sie. Lawrence Kruteck war Rechtsanwalt in New York, deutlich älter als sie und, wie sie erzählte, „nicht im Geringsten bedroht“ von ihrer Karriere. Wenn sie nicht auf Tournee war, blieben sie zu Hause. „Ich habe gekocht, wir haben uns Filme ausgeliehen“, erinnerte sie sich. „Wir waren einfach sehr gute Freunde.“

1994 fanden die Ärzte bei ihm Darmkrebs. Laura Branigan hörte auf zu arbeiten und pflegte ihn zwei Jahre lang, bis er 1996 starb. Später sagte sie darüber: „Das war es, wofür ich gelebt habe. Es war nicht einmal eine Entscheidung.“

Die Jahre danach

Nach seinem Tod verschwand sie fast vollständig. Fünf Jahre lang gab sie nur gelegentlich ein Konzert und verbrachte die Zeit allein oder mit engen Freunden. Über die Trauer fand sie einen Satz, den viele wiedererkennen, die selbst jemanden verloren haben: „Man kommt nie wirklich darüber hinweg — aber man legt es an einen Platz in sich und geht damit um, wie man eben muss.“

Anfang 2001 ging sie zurück ins Studio. Im Juni desselben Jahres stürzte sie vor ihrem Haus drei Meter tief von einer Leiter, an der sie Glyzinien befestigte, und brach sich beide Oberschenkel. Sechs Monate Krankengymnastik folgten; Metallstäbe und Nägel blieben in beiden Beinen. Sie machte weiter. 2002 stand sie in dem Off-Broadway-Musical Love, Janis als Janis Joplin auf der Bühne.

2004 erschienen Self Control 2004 und Gloria 2004, Neufassungen ihrer beiden bekanntesten Lieder, für die sie noch einmal ins Studio gegangen war. Sie gab Konzerte, arbeitete an neuen Aufnahmen, weitere Auftritte waren bereits gebucht — und sie schrieb an einem Kochbuch.

Der 26. August 2004

Am 26. August 2004 starb Laura Branigan im Schlaf, in ihrem Haus in East Quogue auf Long Island. Die Ursache war ein Hirnaneurysma, von dem niemand gewusst hatte. Ihr Bruder Mark berichtete, sie habe einer Freundin gegenüber etwa zwei Wochen lang über Kopfschmerzen geklagt, sei damit aber nicht zum Arzt gegangen. Sie wurde 52 Jahre alt.

Sie wurde eingeäschert, ihre Asche im Long Island Sound verstreut. Zurück blieben ihre Mutter, zwei Brüder und eine Schwester.

Die Korrektur, zwölf Jahre später

Zwei Tage nach ihrem Tod verbreitete die Nachrichtenagentur Associated Press einen Nachruf, der sich auf Angaben ihrer Managementfirma stützte. Darin stand, Laura Branigan sei 47 Jahre alt geworden und 1957 geboren. Diese Zahl wanderte in Zeitungen, Nachschlagewerke und Datenbanken und stand dort zwölf Jahre lang.

Dann schrieb ein Fan an die Agentur. Die AP prüfte Schulakten, Zeitungsartikel aus den 1950er- und 1960er-Jahren und die Auskünfte von Menschen, die mit ihr aufgewachsen waren, und veröffentlichte am 16. Dezember 2016 eine Korrektur: geboren am 3. Juli 1952, gestorben mit 52. Anfang 2017 folgten weitere Berichtigungen. Gloria habe 36 Wochen in den Charts gestanden, nicht 36 Wochen an deren Spitze. Zwei Grammy-Nominierungen, nicht vier. Vertrag mit Atlantic 1979, nicht 1982. Und: aufgewachsen sei sie in Armonk, nicht in Brewster.

Es brauchte einen Menschen, der diese Sängerin so gern hatte, dass er zwölf Jahre später noch einmal nachfragte, damit ihr Leben richtig dasteht.

Play Gloria

Im Januar 2019 saßen ein paar Eishockeyspieler der St. Louis Blues in einer Bar in Philadelphia, als dort Gloria lief. Sie machten das Lied zu ihrer Siegeshymne. Es folgten elf Siege in Folge — Vereinsrekord — und am 12. Juni 2019 der erste Stanley Cup der Klubgeschichte. In St. Louis spielten in jener Nacht gleich zwei Bands, Phish und Vampire Weekend, Gloria für die Stadt.

Das Lied kehrte in die amerikanischen Charts zurück und stieg bis auf Platz drei der iTunes-Singleliste. Bei ihrer Nachlassverwaltung gingen so viele Anfragen für Live-Auftritte ein, dass sie öffentlich daran erinnern musste, dass Laura Branigan seit fünfzehn Jahren tot war. Auf dem Champions Walk am Enterprise Center in St. Louis erinnert seither eine feste Tafel an das Lied.

Was von ihr bleibt

An der Byram Hills High School in Armonk wird jedes Jahr das Laura Branigan Memorial Scholarship vergeben: an eine Schülerin oder einen Schüler des Abschlussjahrgangs für herausragende Leistungen in den darstellenden Künsten. Es ist dieselbe Schule, an der sie in ihrem letzten Jahr die Hauptrolle im Musical bekam.

Worum es ihr ging, hat sie zwei Jahre vor ihrem Tod selbst am einfachsten gesagt: „Jeder Mensch hat Liebe und Schmerz erlebt. Genau davon handelt Musik.“

Der handschriftliche Namenszug Laura Branigan in schwarzer Tinte
Laura Branigans Unterschrift, nachgezeichnet nach einer Vorlage von ihrer offiziellen Facebook-Seite. Abbildung: Laura Branigan, Public domain, via Wikimedia Commons

Lebensstationen

14 Ereignisse

Geboren in Mount Kisco

1952

Laura Ann Branigan kommt in Mount Kisco, New York, als viertes von fünf Kindern irisch-amerikanischer Eltern zur Welt. Aufgewachsen ist sie im nahen Armonk.

Gloria erreicht Platz zwei in den USA

1982

Die Single steht auf Platz zwei der Billboard Hot 100 und hält sich dort drei Wochen. Insgesamt bleibt sie 36 Wochen in der Liste.

Nominierung bei den Grammy Awards

1983

Bei der 25. Verleihung in Los Angeles ist sie mit Gloria für die beste weibliche Popgesangsdarbietung nominiert. Der Preis geht an Melissa Manchester.

Self Control erscheint

1984

Die Single zum gleichnamigen dritten Album kommt heraus. Aufgenommen haben sie Jack White und Robbie Buchanan in der Bundesrepublik und in Los Angeles.

Erster Auftritt in der Tonight Show

1984

In der Sendung von Johnny Carson singt sie Self Control.

Platz eins in den deutschen Charts

1984

Self Control steht an der Spitze der deutschen Singlecharts und bleibt dort sechs Wochen, während sich Rafs eigene Fassung auf Platz zwei hält.

Auftritt bei Wetten, dass..?

1985

In der Sendung aus Basel singt sie Spanish Eddie.

Das Album Touch erscheint

1987

Mit der Coverversion von The Power of Love kehrt sie in die amerikanischen Top 40 zurück.

Letzte Folge von American Bandstand bei ABC

1987

Nach dreißig Jahren endet die Sendung beim Sender ABC. Laura Branigan ist der Gast und singt Shattered Glass; Dick Clarks Abschiedsworte beginnen mit einem Dank an sie.

Das Album Laura Branigan erscheint

1990

Erstmals produziert sie eigene Aufnahmen mit, darunter ihre Fassung von Turn the Beat Around.

Over My Heart erscheint

1993

Ihre siebte und letzte Studioplatte. Ihr Bruder Billy ist als Koproduzent, Gitarrist und Bassist beteiligt und schreibt mit ihr das Stück Over You.

Gestorben in East Quogue

2004

Laura Branigan stirbt mit 52 Jahren im Schlaf in ihrem Haus auf Long Island. Ihre Asche wird im Long Island Sound verstreut.

Die Associated Press korrigiert ihren Nachruf

2016

Nach dem Hinweis eines Fans stellt die Agentur richtig, dass Laura Branigan 1952 geboren wurde und mit 52 Jahren starb, nicht mit 47.

Gloria und der Stanley Cup

2019

Die St. Louis Blues gewinnen mit ihrem Lied als Siegeshymne den ersten Stanley Cup der Vereinsgeschichte.

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Laura Branigan (geb. Laura Ann Branigan). Für immer unvergessen.