Zum Hauptinhalt springen
Frankreich
©
Land

Frankreich

775 Gedenkseiten
0 Bestatter
43 Friedhöfe
15 Regionen

15 Regionen

Aktivitäten

VK
Volker Kirsch·19.08.2026

Volker Kirsch hat eine Kondolenz für Capucine geschrieben

Sie hat mitgespielt u.a. in "Der rosarote Panther" (1963 mit Peter Sellers, Claudia Cardinale, David Niven), "Beim 7. Morgengrauen" (1962 mit William Holden), "What's new, PussyCat?" (1965 mit Peter O'Toole), "Land der tausend Abenteuer" (1961 mit John Wayne), "Nur wenige sind auserwählt" (1960 mit Dirk Bogarde), "Venedig sehen und erben" (1967 mit Rex Harrison). Sie nahm sich am 17. März 1990 in Lausanne das Leben, indem sie sich von der Terrasse ihres Appartements im 8. Stock stürzte. Sie hatte unter zunehmenden Depressionen gelitten. Auch ihre langjährige, sehr gute Freundin Audrey Hepburn, die keine 15 km von ihr entfernt wohnte, konnte sie nicht mehr retten. Das Ergebnis einer monatelangen Recherche führte zu dieser Doku mit vielen unbekannten Fotos, Ausschnitten aus Filmen und Interviews. Nachrufe u.a. von Hubert de Givenchy, bei dem sie vor ihrer Hollywoodkarriere als Topmodell auftrat. In meinen Augen die Schönste mit unwiderstehlichem Charisma: Capucine (Germaine Lefebvre,
Emoria
Emoria·07.08.2026

Emoria erinnert an Mata Hari

🎂 GeburtstagMata Hari

Vor 150 Jahren, am 7. August 1876, wurde Mata Hari als Margaretha Geertruida Zelle in Leeuwarden geboren — die Tänzerin, die ganz Europa verzauberte. 🤍 Ihr Weg zu diesem Namen war ein Leben voller Verluste: der Vater bankrott, mit 18 die Heirat mit dem Kolonialoffizier Rudolf MacLeod, der Umzug nach Java — dort verlor sie ihren kleinen Sohn Norman-John, die Ehe zerbrach, und ihre Tochter Non sah sie nie wieder. Mit 27 stand Margaretha mittellos in Paris. Also erfand sie sich neu: Am 13. März 1905 trat im Musée Guimet zum ersten Mal „Mata Hari" auf — malaiisch für „Auge des Tages". Eine einzige Nacht machte sie zum Star. Von Berlin über Wien und Madrid bis zur Mailänder Scala verdiente sie bis zu 10.000 Francs pro Abend. Dann kam der Erste Weltkrieg — und mit ihm der Deckname H-21, das Geld eines deutschen Konsuls, der Gegenauftrag aus Frankreich. Am 13. Februar 1917 wurde Mata Hari in Paris verhaftet und im Juli 1917 verurteilt — ohne einen einzigen vorgelegten Beweis. Am 15. Oktober 1917, im Morgengrauen von Vincennes, lehnte sie die Augenbinde ab. Sie wurde 41 Jahre alt. Niemand forderte ihren Leichnam an. Erst 2017, nach genau 100 Jahren, öffnete Frankreich die geheime Prozessakte: keine Geheimnisse, kein Verrat, keine Beweise. Ihr Ankläger André Mornet gab Jahrzehnte später selbst zu: „Nicht genug Beweise, um eine Katze auszupeitschen." Historiker sehen in ihr heute einen Sündenbock für Frankreichs Krisenjahr 1917. Bis heute hat Frankreich das Urteil nie aufgehoben — und ihre Heimatstadt Leeuwarden feierte sie in diesem Sommer mit einem eigenen Stadtprogramm zu ihrem 150. Geburtstag. Die Stationen ihres Lebens: • 7. August 1876 — geboren in Leeuwarden, Niederlande • 11. Juli 1895 — Heirat mit Rudolf MacLeod in Amsterdam • 1897–1902 — Java, Niederländisch-Indien • 13. März 1905 — Debüt als Mata Hari im Musée Guimet, Paris • 1905–1912 — Tourneen: Berlin, Wien, Madrid, Mailänder Scala • 13. Februar 1917 — Verhaftung im Hotel Élysée Palace, Paris • 15. Oktober 1917 — Vincennes, 41 Jahre alt • 2017 — Frankreich öffnet die Akte: keine Beweise Danke, Mata Hari, für ein Jahrhundert Faszination — und für ein Kapitel Geschichte, das uns mahnt, genauer hinzusehen. Für immer unvergessen. 🕯️

Entzünde eine Kerze für Mata Hari
Emoria
Emoria·28.07.2026

Emoria erinnert an Vincent van Gogh

🕯️ TodestagVincent van Gogh

Am 29. Juli erinnern wir an Vincent van Gogh — seit 136 Jahren unvergessen. 🤍 Ein Maler, den zu Lebzeiten fast niemand sehen wollte. Und über dessen Tod die Welt bis heute streitet. 🌾 Seit über 130 Jahren gilt: Selbstmord im Weizenfeld. Doch zwei Pulitzer-Preisträger zweifeln — das Van-Gogh-Museum hält mit überwältigenden Belegen dagegen. Die Wahrheit? Umstritten bis heute. 🎨 Rund 900 Gemälde schuf er. Verkauft hat er zu Lebzeiten: ein einziges. ✂️ Er schnitt sich ein Ohr ab — das Bild des „verrückten Genies" hält sich hartnäckig. 💛 Sein Bruder Theo glaubte sein Leben lang an ihn. Sechs Monate nach Vincent war auch er tot. 🕊️ Theos Witwe Jo aber gab seine Briefe heraus — und machte ihn unsterblich. 🖼️ Heute hängt er in jedem großen Museum der Welt. „Die Traurigkeit bleibt für immer", sollen seine letzten Worte gewesen sein. Vielleicht war es das Einzige, worin er sich irrte. Sternennacht. Sonnenblumen. Café-Terrasse am Abend. Weizenfeld mit Krähen. Der rote Weinberg. — Bilder, die niemand mehr vergisst. Danke, Vincent. Für ein Werk, das die Welt erst verstand, als du es nicht mehr sehen konntest. Für immer unvergessen. 🕯️ Selbstmord oder Mord — was glaubst du wirklich? 👇

Entzünde eine Kerze für Vincent van Gogh
Emoria
Emoria·06.07.2026

Emoria erinnert an Claude Simon

1/2

Schon gewusst? Im Mai 1940 ritt Claude Simon mit seiner Kavallerie-Schwadron in ein deutsches Gemetzel an der Maas – er entkam, fast alle um ihn herum nicht. Wenig später geriet er in Gefangenschaft und floh aus dem Lager. Aus diesem Grauen formte der gelernte Maler Jahre später seinen größten Roman, „Die Straße in Flandern“. 1985 erhielt er dafür und für sein Werk den Literaturnobelpreis.

Entzünde eine Kerze für Claude Simon
Emoria
Emoria·04.07.2026

Emoria erinnert an Abbas Kiarostami

1/2

Schon gewusst? Als der große japanische Regisseur Akira Kurosawa die Filme des Iraners Abbas Kiarostami sah, sprach er einen der höchsten Sätze, die ein Filmemacher über einen anderen sagen kann. Kurosawa, selbst eine Legende des Weltkinos, sah in Kiarostami den würdigen Erben des verstorbenen Satyajit Ray.

Entzünde eine Kerze für Abbas Kiarostami
Emoria
Emoria·03.07.2026

Emoria erinnert an Jim Morrison

1/2

Schon gewusst? Für die Welt war Jim Morrison der Sänger der Doors. Für sich selbst war er zuerst Dichter. Schon zu Lebzeiten veröffentlichte er eigene Gedichtbände wie „The Lords“ und „The New Creatures“ – still, abseits der Bühne. Die Verse blieben: Jahre nach seinem Tod legten die Doors Musik unter seine Gedicht-Aufnahmen und schufen daraus „An American Prayer“.

Entzünde eine Kerze für Jim Morrison
Emoria
Emoria·03.07.2026

Emoria erinnert an Michel Rocard

1/2

Schon gewusst? 1989 stellte sich der französische Premier Michel Rocard gemeinsam mit Australiens Bob Hawke gegen den geplanten Rohstoffabbau in der Antarktis. Ihr Widerstand führte zum Umweltschutzprotokoll von Madrid (1991), das Bergbau auf dem ganzen Kontinent verbietet und die Antarktis als „Naturreservat für Frieden und Wissenschaft“ bewahrt.

Entzünde eine Kerze für Michel Rocard
Emoria
Emoria·01.07.2026

Emoria erinnert an Diana, Princess of Wales

1/2

Wusstest du das schon? Am 9. April 1987 eröffnete Diana, Princess of Wales, Großbritanniens erste eigene HIV/AIDS-Station – und reichte einem an AIDS erkrankten Patienten die Hand, ohne Handschuhe. In einer Zeit, in der viele glaubten, schon eine Berührung sei ansteckend, war das eine stille Revolution. Mit dieser einen Geste tat sie mehr gegen die Angst als manche Aufklärungskampagne.

Entzünde eine Kerze für Diana, Princess of Wales
Emoria
Emoria·30.06.2026

Emoria erinnert an Simone Veil

1/2

Schon gewusst? Als 16-Jährige wurde Simone Veil nach Auschwitz deportiert – die eintätowierte Nummer 78651 trug sie ihr Leben lang. 1974 stand sie als Gesundheitsministerin vor einer fast nur aus Männern bestehenden Nationalversammlung, um die Abtreibung zu legalisieren. Die Debatte war voller Hass, sogar Hakenkreuze tauchten an ihrem Auto auf. Sie blieb ruhig – und brachte das Gesetz durch, das bis heute „Loi Veil“ heißt.

Entzünde eine Kerze für Simone Veil
Emoria
Emoria·24.06.2026

Emoria erinnert an Magali Noël

1/2

Wusstest du das schon? Magali Noël war Federico Fellinis Lieblingsdarstellerin – seine Muse über drei Filme hinweg. In „Amarcord“ (1973) verkörperte sie Gradisca, die rauchende Provinz-Schönheit, nach der ein ganzes Dorf seufzt. Geboren als Tochter französischer Eltern im türkischen Izmir, wurde sie zum Sinnbild der italienischen Kino-Sehnsucht.

Entzünde eine Kerze für Magali Noël